Die 5 wichtigsten Flugprinzipien für Drohnenpiloten

Drohnenfliegen fasziniert – doch wer langfristig Freude daran haben möchte, sollte einige grundlegende Prinzipien kennen und verinnerlichen. Sie helfen nicht nur dabei, die eigene Drohne heil nach Hause zu bringen, sondern sorgen auch für Sicherheit im Luftraum. In diesem Beitrag fassen wir die zentralen Regeln für den sicheren Drohnenflug zusammen.

1. Das Heck der Drohne zeigt immer zu dir

Das wichtigste Prinzip lautet: Fliege immer so, dass das Heck der Drohne zu dir zeigt.

Dadurch behältst du eine klare Referenz, und deine Steuerbefehle bleiben intuitiv. Verlierst du diese Orientierung, kann es leicht passieren, dass du falsche Steuermanöver ausführst – mit der Folge, dass die Drohne unkontrolliert in Bäume oder andere Hindernisse fliegt.

2. Strikte Trennung von Sichtflug und Monitorflug (FPV)

Ein weiterer Schlüssel zur sicheren Steuerung ist die klare Trennung zwischen Sichtflug und Monitorflug (FPV).

Wird beides vermischt, steigt das Risiko, dass deine Orientierung durcheinandergerät. Deshalb: Entweder steuerst du ausschließlich nach Sicht oder ausschließlich über den Monitor – und der Übergang sollte stets bewusst und prozedural erfolgen.

3. Niemals hinter dir fliegen

Auch wenn es verlockend klingt – fliege niemals hinter dir. Sobald die Drohne deine Position überfliegt und hinter dich gerät, ist deine Steuerlogik invertiert. Vorwärts wird rückwärts, links wird rechts. Besonders für unerfahrene Piloten ist das extrem gefährlich, da es schnell zu Kontrollverlust führt.

4. Automatisierung gezielt einsetzen

Moderne Drohnen bieten vielfältige Automatisierungsfunktionen wie GPS-gestützte Positionsstabilisierung. Diese solltest du nutzen, wenn es Sinn macht – etwa beim Filmen oder Fotografieren.

Im GPS-Modus hält die Drohne ihre Position, gleicht Windböen aus und entlastet dich mental. Gleichzeitig ist es wichtig, auch ohne GPS sicher fliegen zu können – etwa im Attitude-Modus, wo du Wind und Schwebeflug aktiv selbst kontrollieren musst.

Die Faustregel: Nutze Automatisierung bewusst, aber bleib jederzeit manuell handlungsfähig.

5. Kenne die Limits deiner Drohne

Jede Drohne hat technische Grenzen, die du unbedingt kennen musst – insbesondere beim Windlimit.

Ein Beispiel: Liegt das Limit bei 12 m/s, kann ein Flug darüber hinaus nicht nur gefährlich werden, sondern auch versicherungstechnische Probleme verursachen. Lies die Betriebsanleitung deiner Drohne gründlich und halte dich strikt an die Vorgaben.

Fazit: Sicherheit geht vor

Die Grundprinzipien für sicheres Drohnenfliegen lassen sich auf drei Kernpunkte verdichten:

  • Heck zeigt zu dir – für klare Orientierung.
  • Sichtflug und Monitorflug trennen – um Verwirrung zu vermeiden.
  • Nie hinter dir fliegen – um Kontrollverlust vorzubeugen.

In Kombination mit einem bewussten Einsatz von Automatisierung und dem genauen Wissen über die Limits deiner Drohne schaffst du die Grundlage für lange, sichere und erfolgreiche Flüge.

Technische Details

  • Fluggerät:

    DJI Matrice 4T / 4E

  • Startgewicht:

    1219 g

  • Abmessungen:

    Gefaltet: 260,6 × 113,7 × 138,4 mm (L × B × H) Ausgefaltet: 307,0 × 387,5 × 149,5 mm (L × B × H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    10 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    8 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    21 m/s vorwärts fliegend 18 m/s rückwärts fliegend 19 m/s seitwärts fliegend

  • Fluggerät:

    DJI Mavic 4 Pro

  • Startgewicht:

    1490g

  • Abmessungen:

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

  • Fluggerät:

    DJI Neo

  • Startgewicht:

    135 g

  • Abmessungen:

    130×157×48.5 mm (L×W×H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 3 m/s (Sport mode)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 2 m/s (Sport mode)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    6 m/s (Normal mode) 8 m/s (Sport mode) 16 m/s (Manual mode)

Über den Autor: Jan Evers

Jan Evers ist ein herausragender Personal Coach im Online-Kursbereich und ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Mit einem Master of Science in Elektrotechnik verfügt er über umfangreiches technisches Wissen. In den letzten 10 Jahren hat Jan Drohnen nicht nur konstruiert und programmiert, sondern auch erfolgreich in großen Filmproduktionen wie "Deutschland von Oben" und verschiedenen Tatort-Folgen eingesetzt. Als aktiver Airline Pilot bringt er zudem wertvolles Fachwissen aus der professionellen Luftfahrt mit. Seine Erfahrung als Ausbilder für Airline-Piloten an einer renommierten Flugschule qualifiziert ihn besonders dafür, Lerninhalte effektiv und verständlich zu vermitteln. Jan Evers vereint Leidenschaft für Drohnen und Luftfahrt, was ihn zu einem exzellenten Coach und Mentor macht.

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A2 Drohnenführerschein verlängern: Das sagen Blackstage & Drohnen.de zum Copteruni-Kurs

Die Frist läuft ab: Viele Fernpiloten müssen ihren EU-Fernpilotenzeugnis A2 jetzt verlängern. Doch wie läuft das ab? Ist es kompliziert? Und was kostet es wirklich? Zwei der bekanntesten Stimmen der deutschen Drohnen-Community – Blackstage Drohnen Tipps und Drohnen.de – haben unseren Service zur A2-Verlängerung getestet.

Das Ergebnis in aller Kürze: Es ist schneller, einfacher und günstiger, als viele dachten. Hier fassen wir ihre Erfahrungen und Insider-Tipps zusammen.

1. Blackstage Drohnen Tipps: "Super einfach und in einer Stunde erledigt"

In seinem aktuellen Video beschreibt Silvan von Blackstage Drohnen Tipps ein Problem, das viele Piloten kennen: Beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) direkt lässt sich oft nur der kleine A1/A3-Schein verlängern, für den großen A2-Schein fehlte ihm dort eine einfache Option. Seine Erfahrung mit der Copteruni-Lösung war eindeutig:

  • Keine Prüfungsangst: Silvan betont, dass der Kurs keine klassische, schwere Abschlussprüfung beinhaltet. Stattdessen gibt es kurze Lernvideos (ca. 3–5 Minuten) und einfache Quizfragen.
  • Fehler sind erlaubt: Selbst wenn man eine Frage falsch beantwortet, kann man diese beliebig oft wiederholen, bis man die nötigen 75 % erreicht hat.
  • Zeitsparend: Er hat für den kompletten Prozess – vom Login bis zum Zertifikat – nur etwa eine Stunde benötigt.

Sein Fazit zur Lifetime-Option: Er entschied sich für das "Sorglos-Paket" für einmalig 29 €. Damit ist er vor künftigen Preiserhöhungen geschützt und kann den Schein in 5 Jahren kostenlos erneut verlängern.

Hier das Video von Blackstage Drohnen Tipps ansehen:

2. Drohnen.de: "Der Oberknaller – auch für Auslandslizenzen"

Der Kanal Drohnen.de geht in seinem Review noch einen Schritt weiter und beleuchtet die strategischen Vorteile unserer Verlängerung. Besonders spannend ist das Angebot für Piloten, die ihren ursprünglichen Schein nicht in Deutschland gemacht haben.

Die wichtigsten Erkenntnisse von Drohnen.de:

  • Der "Kombi-Trick": Wer den großen A2-Schein verlängert, verlängert damit automatisch auch den kleinen A1/A3-Schein. Man spart sich also die doppelte Bürokratie und hat für beide Lizenzen wieder 5 Jahre Ruhe.
  • Rettung für Auslands-Scheine: Viele Piloten haben ihren ersten A2-Schein in den Niederlanden oder anderen EU-Ländern gemacht. Drohnen.de bestätigt: Über die Copteruni lässt sich dieser Auslandsschein problemlos in eine deutsche LBA-Lizenz umschreiben und verlängern.
  • Kostenlos-Aktion: Das Video hebt hervor, dass die reine Verlängerung (ohne Lifetime) über unser Spezialangebot aktuell komplett kostenlos ist (zzgl. LBA-Gebühren).

Hier das Video von Drohnen.de ansehen:

Häufige Fragen zur A2-Verlängerung

Muss ich eine neue Prüfung ablegen?

Nein, es gibt keine klassische Prüfung wie beim ersten Mal. Der Auffrischungskurs besteht aus einzelnen Kapiteln mit Lernkontrollen (Quizfragen). Diese können bei Fehlern so oft wiederholt werden, bis sie bestanden sind.

Was kostet die Verlängerung wirklich?

Die Kursgebühr für die einfache Verlängerung beträgt aktionsbedingt aktuell 0 €. Es fällt lediglich die amtliche Gebühr des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) in Höhe von 15 € für die Ausstellung des neuen PDF-Zertifikats an. Optional kann für einmalig 29 € ein Lifetime-Schutz hinzugebucht werden.

Kann ich auch einen niederländischen A2-Schein verlängern?

Ja. Da EU-Drohnenführerscheine europaweit gültig sind, können auch Lizenzen aus anderen EU-Staaten (z. B. Niederlande) im Rahmen der Verlängerung bei der Copteruni in eine deutsche Lizenz umgeschrieben werden.

Lohnt sich die Lifetime-Option?

Beide Experten empfehlen die Lifetime-Option für 29 €. Sie sichert eine lebenslange, kostenlose Auffrischung alle 5 Jahre und schützt vor zukünftigen Preiserhöhungen für den Kurs.

Fazit: Jetzt handeln und 5 Jahre Ruhe haben

Egal ob ihr wie Silvan von Blackstage einfach schnell und stressfrei "durch sein" wollt, oder wie Drohnen.de strategisch plant, um auch Auslandslizenzen zu sichern: Die digitale A2-Verlängerung ist der einfachste Weg zum neuen Schein.

Bereit für die Verlängerung? Nutze jetzt unseren Kurs und sichere dir deine Lizenz für die nächsten 5 Jahre – bequem vom Sofa aus.

DJI Mavic 4 Pro: Alles was Du wissen musst!

Die DJI Mavic 4 Pro ist aktuell eines der fortschrittlichsten Drohnenmodelle auf dem Markt – mit einer Dreifachkamera, einem revolutionären Gimbal und enormer Bildqualität. Doch: Wer diese Drohne in Deutschland legal und sinnvoll nutzen will, braucht mehr als nur technisches Verständnis – der A2-Drohnenführerschein ist Pflicht.

Welchen Drohnenführerschein brauche ich für die DJI Matrice 4T / 4E?

Wenn du die DJI Matrice 4T oder 4E fliegen möchtest, bist du wahrscheinlich schon auf die neue C2-Zertifizierung gestoßen. Mit ihr kommen klare Vorgaben, welchen Drohnenführerschein du benötigst, um diese Drohnen sicher und legal nutzen zu können. Die Antwort ist einfach: Ohne den A2-Drohnenführerschein kannst du das volle Potenzial dieser Drohnen nicht ausschöpfen.

DJI Neo

Du bist auf der Suche nach einer Drohne, die nicht nur einfach zu bedienen ist, sondern auch richtig coole Videos und Fotos schießt? Dann solltest du dir die DJI Neo mal genauer anschauen! Sie ist perfekt für Einsteiger, die ohne viel Aufwand tolle Aufnahmen machen wollen – und das Beste daran: Sie kostet gerade mal 199 Euro.

VLOS Distance: Wie weit darf ich meine Drohne fliegen?

Seit der Einführung der neuen EASA Drohnenregeln im Jahr 2021 hat man mittlerweile einiges an Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrungen will die EASA nun mit allen Beteiligten teilen. Dazu haben sie die Guidelines on operations in the open and specific category am 31.01.2024 veröffentlicht.

In diesem Blogbeitrag möchten wir dir die Berechnung der sogenannten VLOS Distance einmal näher bringen – mit konkreten Formeln, Beispielrechnungen und einer Tabelle für alle gängigen DJI Drohnen.