VLOS Distance: Wie weit darf ich meine Drohne fliegen?

ALOS, DLOS und die EASA-Formeln einfach erklärt

Seit der Einführung der neuen EASA Drohnenregeln im Jahr 2021 hat man mittlerweile einiges an Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrungen will die EASA nun mit allen Beteiligten teilen. Dazu haben sie die Guidelines on operations in the open and specific category am 31.01.2024 veröffentlicht.

In diesem Blogbeitrag möchten wir dir die Berechnung der sogenannten VLOS Distance einmal näher bringen – mit konkreten Formeln, Beispielrechnungen und einer Tabelle für alle gängigen DJI Drohnen.

Technische Details

  • Fluggerät:

    DJI Matrice 4T / 4E

  • Startgewicht:

    1219 g

  • Abmessungen:

    Gefaltet: 260,6 × 113,7 × 138,4 mm (L × B × H) Ausgefaltet: 307,0 × 387,5 × 149,5 mm (L × B × H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    10 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    8 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    21 m/s vorwärts fliegend 18 m/s rückwärts fliegend 19 m/s seitwärts fliegend

  • Fluggerät:

    DJI Mavic 4 Pro

  • Startgewicht:

    1490g

  • Abmessungen:

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

  • Fluggerät:

    DJI Neo

  • Startgewicht:

    135 g

  • Abmessungen:

    130×157×48.5 mm (L×W×H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 3 m/s (Sport mode)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 2 m/s (Sport mode)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    6 m/s (Normal mode) 8 m/s (Sport mode) 16 m/s (Manual mode)

Achtung, Drohnenpiloten! Diese Richtlinien sind hilfreiche Tipps auf Basis von Erfahrungen, aber sie sind nicht rechtlich bindend. Sie ersetzen nicht die offiziellen Drohnengesetze, die wir alle befolgen müssen. Sie dienen nur dazu, uns das Fliegen zu erleichtern und sicherer zu fliegen.

Was ist die VLOS Distance?

Als gut ausgebildeter Drohnenpilot der offenen Kategorie weißt du bestimmt, dass man die Drohne grundsätzlich innerhalb der VLOS (Visual Line of Sight), also innerhalb der persönlichen Sichtweite, fliegen muss.

Das bedeutete bisher, dass der Drohnenpilot dazu in der Lage sein muss, seine Drohne klar zu sehen, diese von Hindernissen oder anderen Luftfahrzeugen oder unbeteiligten Personen fernzuhalten und diese nicht zu gefährden.

In der Praxis war es dann meistens so, dass man durchaus so weit geflogen ist, bis die Drohne nur noch als kleiner, dunkler Punkt zu erkennen war. Bei einer DJI Mavic 3 können das dann schon mal locker 600–900 m gewesen sein.

Aber wenn man ehrlich zu sich selber ist: Egal wie gut die eigenen Augen sind, man kann die Drohne schon bei der Hälfte der Entfernung nicht mehr ganz eindeutig erkennen – zumindest nicht die genaue Ausrichtung und die Details.

Dazu kommen weitere Faktoren, welche die VLOS Distance beeinflussen:

  • Meteorologische Sichtweite – die EASA empfiehlt ein Minimum von 5 km

  • Größe der Drohne – eine kleine Drohne ist nicht so gut zu sehen wie eine 2-m-Drohne

  • Aussehen der Drohne – dunkle Drohne vor dunklem Hintergrund, Beleuchtung, Bemalung etc.

Deshalb hat die EASA mit Hilfe des LBA Formeln entwickelt, mit denen man die VLOS Distance berechnen kann.

Die VLOS Distance ist ein Referenzwert, der dir helfen soll abzuschätzen, wie weit du deine Drohne tatsächlich sehen kannst.

ALOS und DLOS erklärt

ALOS (Attitude Line of Sight) bezeichnet die maximale Distanz, bis zu der ein Pilot die Position und Orientierung der Drohne eindeutig erkennen kann. Die ALOS basiert hauptsächlich auf der Größe der Drohne.

DLOS (Detection Line of Sight) bezeichnet die Distanz, bis zu welcher andere Luftfahrzeuge erkannt werden können und gleichzeitig auch noch ausreichend Zeit zur Verfügung steht, diesen auszuweichen.

Die VLOS Distance ist der kleinere Wert von ALOS und DLOS.

Die Berechnung der VLOS Distance

ALOS-Formel

ALOS [m] = 327 × CD [m] + 20 m

CD steht für Characteristic Dimensions, also die Abmessungen der Drohne. Bei Multicoptern ist das in der Regel der Durchmesser. Die Einheit ist Meter.

DLOS-Formel

DLOS [m] = 0,3 × GV [m]

GV steht für Ground Visibility, also die Sichtweite am Boden. Die EASA empfiehlt ein Minimum von 5 km Flugsicht, erlaubt aber maximal 5 km als Eingabewert. Die DLOS wird also maximal 1.500 m groß.

Die Ground Visibility kannst du vor Ort mit Hilfe von Landmarken oder einem Transmissometer bestimmen. In der Nähe eines Flugplatzes findest du den Wert auch über das METAR.

VLOS Distance bestimmen

VLOS Distance = der kleinere Wert von ALOS und DLOS

Beispielrechnung: DJI Mavic 3 Pro

Nehmen wir als Beispiel eine DJI Mavic 3 Pro mit einer ausgeklappten Abmessung von 0,3475 m:

ALOS = 327 × 0,3475 + 20 = 133,6 m ≈ 134 m

Bei einer Sichtweite von 5.000 m ergibt sich:

DLOS = 0,3 × 5.000 = 1.500 m

Der kleinere Wert ist die ALOS mit 134 m. Das bedeutet: Du kannst deine Mavic 3 Pro laut EASA-Empfehlung nur ca. 134 m weit wegfliegen.

Zum Vergleich: Die DJI Mini 4 Pro ist mit 0,373 m sogar etwas breiter, was zu einer ALOS von ca. 142 m führt. Überraschend: Mit der Mini 4 Pro kannst du theoretisch weiter fliegen als mit der Mavic 3 Pro!

ALOS-Tabelle: Alle wichtigen DJI Drohnen

Modell CD (m) ALOS (m)
Mini 4 Pro 0,373 142
Mini 3 (Pro) 0,363 139
Phantom 4 RTK 0,350 134
Air 3 0,326 127
Air 2S 0,302 119
Mavic 3 Pro / Classic 0,348 134
Avata 0,180 79
Inspire 3 0,695 247
M30 0,668 238
M300 / M350 0,895 313
FlyCart 30 2,200 739

DLOS-Tabelle nach Sichtweite

Sichtweite / GV (m) DLOS (m)
500150
1.000300
1.500450
2.000600
2.500750
3.000900
3.5001.050
4.0001.200
4.5001.350
5.0001.500

Fazit: Was bedeutet die VLOS Distance für die Praxis?

Die Größe der Drohne ist meistens der einschränkende Faktor bei der Bestimmung der VLOS Distance. Die berechneten Distanzen sind deutlich kleiner, als man es bisher in der Praxis gehandhabt hat.

Was kannst du damit anfangen?

  • Stelle deine maximale Flugdistanz und Höhe auf deine VLOS Distance ein – damit bist du auf der sicheren Seite

  • Beachte: Wenn die VLOS Distance unter 120 m liegt, gilt das auch für die Flughöhe

  • Nutze die Berechnung als Orientierungswert und schärfe deine Awareness

Die Berechnung ist ein guter Hinweis, aber Faktoren wie Umgebung (dünn oder dicht besiedelt), Topographie und die Erfahrung des Piloten werden nicht berücksichtigt.

Häufige Fragen zur VLOS Distance

Was bedeutet VLOS Distance bei Drohnen?

Die VLOS Distance (Visual Line of Sight Distance) ist ein von der EASA empfohlener Referenzwert, der angibt, wie weit ein Drohnenpilot seine Drohne maximal fliegen sollte, um sie noch sicher erkennen und steuern zu können. Sie berechnet sich aus dem kleineren Wert von ALOS (basierend auf Drohnengröße) und DLOS (basierend auf Sichtweite).

Wie berechne ich die VLOS Distance für meine Drohne?

Berechne zuerst die ALOS mit der Formel: ALOS = 327 × Drohnendurchmesser + 20 m. Dann die DLOS: DLOS = 0,3 × Bodensichtweite (max. 5.000 m). Die VLOS Distance ist der kleinere der beiden Werte.

Wie weit darf ich mit einer DJI Mini 4 Pro fliegen?

Nach der EASA-Berechnung ergibt sich für die DJI Mini 4 Pro eine ALOS von ca. 142 m. Bei guter Sicht ist die ALOS der limitierende Faktor – die empfohlene maximale Flugdistanz liegt also bei etwa 142 m.

Wie weit darf ich mit einer DJI Mavic 3 Pro fliegen?

Die DJI Mavic 3 Pro hat einen Durchmesser von 0,3475 m, was eine ALOS von ca. 134 m ergibt. Überraschenderweise ist das weniger als bei der kleineren Mini 4 Pro, da die Mavic 3 im ausgeklappten Zustand schmaler ist.

Ist die VLOS Distance rechtlich bindend?

Nein. Die EASA Guidelines sind Empfehlungen auf Basis von Erfahrungswerten, keine verbindlichen Vorschriften. Sie sollen Piloten helfen, sicherer zu fliegen, ersetzen aber nicht die geltenden Drohnengesetze.

Über den Autor: Jan Evers

Jan Evers ist ein herausragender Personal Coach im Online-Kursbereich und ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Mit einem Master of Science in Elektrotechnik verfügt er über umfangreiches technisches Wissen. In den letzten 10 Jahren hat Jan Drohnen nicht nur konstruiert und programmiert, sondern auch erfolgreich in großen Filmproduktionen wie "Deutschland von Oben" und verschiedenen Tatort-Folgen eingesetzt. Als aktiver Airline Pilot bringt er zudem wertvolles Fachwissen aus der professionellen Luftfahrt mit. Seine Erfahrung als Ausbilder für Airline-Piloten an einer renommierten Flugschule qualifiziert ihn besonders dafür, Lerninhalte effektiv und verständlich zu vermitteln. Jan Evers vereint Leidenschaft für Drohnen und Luftfahrt, was ihn zu einem exzellenten Coach und Mentor macht.

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A2-Schein: Warum du deine niederländische (NLD) Lizenz jetzt in eine deutsche (DEU) umwandeln solltest

Erinnerst du dich an die Zeit, als du deinen A2-Drohnenführerschein gemacht hast? Für viele Drohnenpiloten in Deutschland führte der Weg damals digital über die Grenze. Der „Holland-Schein“ (oft über den RDW abgewickelt) war in Foren und Facebook-Gruppen der absolute Geheimtipp: Er war billig, die Hürden waren niedrig und man hatte das begehrte EASA-Fernpilotenzeugnis schnell in der Tasche.

Rechtlich war und ist das absolut in Ordnung. Du darfst damit in der gesamten EU fliegen. Doch die Praxis hat gezeigt: Das Papier ist das eine, das Gefühl dabei das andere. Immer mehr Piloten merken, dass die „Abkürzung über Holland“ langfristig zwei gravierende Nachteile mit sich bringt: Ein Image-Problem bei Kontrollen und eklatante Wissenslücken, die beim Fliegen für Unsicherheit sorgen.

In diesem Artikel zeigen wir dir, warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, dieses Kapitel zu schließen und dir kostenlos das deutsche LBA-Zertifikat zu holen – und das sogar ganz ohne erneute Prüfung.

Das „NLD-Stigma“: Warum die ausländische Lizenz für Erklärungsnot sorgt

Stell dir folgendes Szenario vor: Du hast einen gewerblichen Auftrag oder fliegst privat an einer schönen, aber belebten Location. Das Ordnungsamt, die Polizei oder ein kritischer Kunde kommt auf dich zu und bittet um deine Papiere. Du bist entspannt, denn du hast ja deinen Schein.

Du zeigst dein Fernpilotenzeugnis vor. Der Beamte schaut auf die Karte, sieht deine deutsche Adresse, sieht deinen deutschen Personalausweis – und dann fällt sein Blick oben rechts auf das Länderkürzel: NLD.

Die Fragen lassen meist nicht lange auf sich warten:

  • „Wohnen Sie nicht hier? Warum haben Sie eine Lizenz aus den Niederlanden?“
  • „Gilt das hier überhaupt? Wollten Sie die strengen deutschen Prüfungen umgehen?“

Plötzlich bist du in der Defensive. Anstatt als professioneller Pilot wahrgenommen zu werden, musst du dich rechtfertigen. Du erklärst EASA-Recht, EU-Harmonisierung und Bürokratie. Das „gute Gefühl“ ist weg. Es haftet dir – völlig zu Unrecht, aber dennoch spürbar – der Makel an, den „leichten Weg“ gewählt zu haben.

Ein Fernpilotenzeugnis mit dem Kürzel DEU und dem Logo des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) hingegen ist eine klare Ansage. Es signalisiert: Ich kenne die Regeln hier. Ich bin ein geprüfter Pilot nach deutschen Standards. Es schafft sofortiges Vertrauen und beendet Diskussionen, bevor sie entstehen.

Hand aufs Herz: Wie sicher fühlst du dich wirklich am Stick?

Kommen wir zum zweiten, vielleicht noch wichtigeren Punkt: Die Qualität deiner Ausbildung. Seien wir ehrlich – viele der damaligen Online-Kurse aus dem Ausland waren didaktisch schwach. Oft handelte es sich um "PDF-Wüsten" oder einfache Klick-Strecken. Man hat den Schein zwar bekommen, aber das tiefe Verständnis blieb oft auf der Strecke.

Wenn du heute an eine komplexe Flugsituation denkst – zum Beispiel das Fliegen im Langsammodus nahe an unbeteiligten Personen (1:1 Regel vs. 30-Meter-Abstand) – fühlst du dich dann zu 100 % sattelfest?

Hier liegt der Unterschied zur Copteruni: Wir wollen nicht, dass du einfach nur ein Papier hast. Wir wollen, dass du sicher fliegst. Unsere Auffrischung schließt genau die Wissenslücken, die billige Schnellkurse hinterlassen haben. Wir erklären dir die Zusammenhänge verständlich, praxisnah und fundiert.

Die Aktion: Tausche NLD gegen DEU – ohne Prüfung!

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  • Szenario A (Du handelst JETZT): Du zahlst 0 € für den Kurs. Wenn du schlau bist, buchst du für 29 € den Lifetime-Schutz dazu. Gesamtkosten an uns: 29 €.
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A2 Drohnenführerschein verlängern: Das sagen Blackstage & Drohnen.de zum Copteruni-Kurs

Die Frist läuft ab: Viele Fernpiloten müssen ihren EU-Fernpilotenzeugnis A2 jetzt verlängern. Doch wie läuft das ab? Ist es kompliziert? Und was kostet es wirklich? Zwei der bekanntesten Stimmen der deutschen Drohnen-Community – Blackstage Drohnen Tipps und Drohnen.de – haben unseren Service zur A2-Verlängerung getestet.

Das Ergebnis in aller Kürze: Es ist schneller, einfacher und günstiger, als viele dachten. Hier fassen wir ihre Erfahrungen und Insider-Tipps zusammen.

1. Blackstage Drohnen Tipps: "Super einfach und in einer Stunde erledigt"

In seinem aktuellen Video beschreibt Silvan von Blackstage Drohnen Tipps ein Problem, das viele Piloten kennen: Beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) direkt lässt sich oft nur der kleine A1/A3-Schein verlängern, für den großen A2-Schein fehlte ihm dort eine einfache Option. Seine Erfahrung mit der Copteruni-Lösung war eindeutig:

  • Keine Prüfungsangst: Silvan betont, dass der Kurs keine klassische, schwere Abschlussprüfung beinhaltet. Stattdessen gibt es kurze Lernvideos (ca. 3–5 Minuten) und einfache Quizfragen.
  • Fehler sind erlaubt: Selbst wenn man eine Frage falsch beantwortet, kann man diese beliebig oft wiederholen, bis man die nötigen 75 % erreicht hat.
  • Zeitsparend: Er hat für den kompletten Prozess – vom Login bis zum Zertifikat – nur etwa eine Stunde benötigt.

Sein Fazit zur Lifetime-Option: Er entschied sich für das "Sorglos-Paket" für einmalig 29 €. Damit ist er vor künftigen Preiserhöhungen geschützt und kann den Schein in 5 Jahren kostenlos erneut verlängern.

Hier das Video von Blackstage Drohnen Tipps ansehen:

2. Drohnen.de: "Der Oberknaller – auch für Auslandslizenzen"

Der Kanal Drohnen.de geht in seinem Review noch einen Schritt weiter und beleuchtet die strategischen Vorteile unserer Verlängerung. Besonders spannend ist das Angebot für Piloten, die ihren ursprünglichen Schein nicht in Deutschland gemacht haben.

Die wichtigsten Erkenntnisse von Drohnen.de:

  • Der "Kombi-Trick": Wer den großen A2-Schein verlängert, verlängert damit automatisch auch den kleinen A1/A3-Schein. Man spart sich also die doppelte Bürokratie und hat für beide Lizenzen wieder 5 Jahre Ruhe.
  • Rettung für Auslands-Scheine: Viele Piloten haben ihren ersten A2-Schein in den Niederlanden oder anderen EU-Ländern gemacht. Drohnen.de bestätigt: Über die Copteruni lässt sich dieser Auslandsschein problemlos in eine deutsche LBA-Lizenz umschreiben und verlängern.
  • Kostenlos-Aktion: Das Video hebt hervor, dass die reine Verlängerung (ohne Lifetime) über unser Spezialangebot aktuell komplett kostenlos ist (zzgl. LBA-Gebühren).

Hier das Video von Drohnen.de ansehen:

Häufige Fragen zur A2-Verlängerung

Muss ich eine neue Prüfung ablegen?

Nein, es gibt keine klassische Prüfung wie beim ersten Mal. Der Auffrischungskurs besteht aus einzelnen Kapiteln mit Lernkontrollen (Quizfragen). Diese können bei Fehlern so oft wiederholt werden, bis sie bestanden sind.

Was kostet die Verlängerung wirklich?

Die Kursgebühr für die einfache Verlängerung beträgt aktionsbedingt aktuell 0 €. Es fällt lediglich die amtliche Gebühr des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) in Höhe von 15 € für die Ausstellung des neuen PDF-Zertifikats an. Optional kann für einmalig 29 € ein Lifetime-Schutz hinzugebucht werden.

Kann ich auch einen niederländischen A2-Schein verlängern?

Ja. Da EU-Drohnenführerscheine europaweit gültig sind, können auch Lizenzen aus anderen EU-Staaten (z. B. Niederlande) im Rahmen der Verlängerung bei der Copteruni in eine deutsche Lizenz umgeschrieben werden.

Lohnt sich die Lifetime-Option?

Beide Experten empfehlen die Lifetime-Option für 29 €. Sie sichert eine lebenslange, kostenlose Auffrischung alle 5 Jahre und schützt vor zukünftigen Preiserhöhungen für den Kurs.

Fazit: Jetzt handeln und 5 Jahre Ruhe haben

Egal ob ihr wie Silvan von Blackstage einfach schnell und stressfrei "durch sein" wollt, oder wie Drohnen.de strategisch plant, um auch Auslandslizenzen zu sichern: Die digitale A2-Verlängerung ist der einfachste Weg zum neuen Schein.

Bereit für die Verlängerung? Nutze jetzt unseren Kurs und sichere dir deine Lizenz für die nächsten 5 Jahre – bequem vom Sofa aus.

Die 5 wichtigsten Flugprinzipien für Drohnenpiloten

Drohnenfliegen fasziniert – doch wer langfristig Freude daran haben möchte, sollte einige grundlegende Prinzipien kennen und verinnerlichen. Sie helfen nicht nur dabei, die eigene Drohne heil nach Hause zu bringen, sondern sorgen auch für Sicherheit im Luftraum. In diesem Beitrag fassen wir die zentralen Regeln für den sicheren Drohnenflug zusammen.

1. Das Heck der Drohne zeigt immer zu dir

Das wichtigste Prinzip lautet: Fliege immer so, dass das Heck der Drohne zu dir zeigt.

Dadurch behältst du eine klare Referenz, und deine Steuerbefehle bleiben intuitiv. Verlierst du diese Orientierung, kann es leicht passieren, dass du falsche Steuermanöver ausführst – mit der Folge, dass die Drohne unkontrolliert in Bäume oder andere Hindernisse fliegt.

2. Strikte Trennung von Sichtflug und Monitorflug (FPV)

Ein weiterer Schlüssel zur sicheren Steuerung ist die klare Trennung zwischen Sichtflug und Monitorflug (FPV).

Wird beides vermischt, steigt das Risiko, dass deine Orientierung durcheinandergerät. Deshalb: Entweder steuerst du ausschließlich nach Sicht oder ausschließlich über den Monitor – und der Übergang sollte stets bewusst und prozedural erfolgen.

3. Niemals hinter dir fliegen

Auch wenn es verlockend klingt – fliege niemals hinter dir. Sobald die Drohne deine Position überfliegt und hinter dich gerät, ist deine Steuerlogik invertiert. Vorwärts wird rückwärts, links wird rechts. Besonders für unerfahrene Piloten ist das extrem gefährlich, da es schnell zu Kontrollverlust führt.

4. Automatisierung gezielt einsetzen

Moderne Drohnen bieten vielfältige Automatisierungsfunktionen wie GPS-gestützte Positionsstabilisierung. Diese solltest du nutzen, wenn es Sinn macht – etwa beim Filmen oder Fotografieren.

Im GPS-Modus hält die Drohne ihre Position, gleicht Windböen aus und entlastet dich mental. Gleichzeitig ist es wichtig, auch ohne GPS sicher fliegen zu können – etwa im Attitude-Modus, wo du Wind und Schwebeflug aktiv selbst kontrollieren musst.

Die Faustregel: Nutze Automatisierung bewusst, aber bleib jederzeit manuell handlungsfähig.

5. Kenne die Limits deiner Drohne

Jede Drohne hat technische Grenzen, die du unbedingt kennen musst – insbesondere beim Windlimit.

Ein Beispiel: Liegt das Limit bei 12 m/s, kann ein Flug darüber hinaus nicht nur gefährlich werden, sondern auch versicherungstechnische Probleme verursachen. Lies die Betriebsanleitung deiner Drohne gründlich und halte dich strikt an die Vorgaben.

Fazit: Sicherheit geht vor

Die Grundprinzipien für sicheres Drohnenfliegen lassen sich auf drei Kernpunkte verdichten:

  • Heck zeigt zu dir – für klare Orientierung.
  • Sichtflug und Monitorflug trennen – um Verwirrung zu vermeiden.
  • Nie hinter dir fliegen – um Kontrollverlust vorzubeugen.

In Kombination mit einem bewussten Einsatz von Automatisierung und dem genauen Wissen über die Limits deiner Drohne schaffst du die Grundlage für lange, sichere und erfolgreiche Flüge.

A2 Drohnenführerschein Verlängerung 2026

Es ist schon wieder fast 5 Jahre her, als damals der neue EU-Drohnenführerschein eingeführt wurde. Und da dieser immer 5 Jahre gültig ist, laufen die ersten Führerscheine bereits am 01.01.2026 aus. Jetzt gibt es neue informationen vom LBA zu der Erneuerung bzw. Auffrischung des Drohnen Führerscheins. Egal, ob A1/A3 oder A2 Lizenz, dieses Thema betrifft alle Drohnenpiloten!

Bestimmt hast Du dich, wie viele andere Drohnenpiloten auch, schon Folgendes gefragt:

  • Wie verlängere ich mein A2 Fernpilotenzeugnis?
  • Was muss ich tun, wenn mein A2 Drohnenführerschein abläuft?

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat am 11. April 2025 ein offizielles Rundschreiben veröffentlicht, in dem es genau darum geht – und wir fassen für dich die wichtigsten Infos zusammen, klar und verständlich.

Welchen Drohnenführerschein brauche ich für die DJI Matrice 4T / 4E?

Wenn du die DJI Matrice 4T oder 4E fliegen möchtest, bist du wahrscheinlich schon auf die neue C2-Zertifizierung gestoßen. Mit ihr kommen klare Vorgaben, welchen Drohnenführerschein du benötigst, um diese Drohnen sicher und legal nutzen zu können. Die Antwort ist einfach: Ohne den A2-Drohnenführerschein kannst du das volle Potenzial dieser Drohnen nicht ausschöpfen.

1:1 Regel in der Praxis

Bestimmt geht es Dir genauso, wie vielen anderen Drohnenpiloten:

Du kennst zwar die 1:1 Regel, weisst aber nicht genau, wie Du diese richtig in der Praxis umsetzen kannst.

Denn wie soll man denn ständig die Entfernung von der Drohne zu einer unbeteiligten Person oder kritischer Infrastruktur messen, wenn man nicht gerade eine recht teure Drohne mit Laserentfernungsmesser hat?

Die gute Nachricht ist: es geht doch recht einfach und zwar mit fast jeder Drohne!

Aber eins nach dem anderen. Ich möchte Dir erstmal erklären, was die 1:1 Regel nochmal genau besagt:

Revolution in der Kitzrettung Drohnenregeln gelockert

Vielleicht hast Du ja schon mitbekommen, dass vor allem ein Thema seit dem Ende der Übergangsregelungen vermehrt in der Rehkitzrettungs-Community heiß diskutiert wird:

Wie kann ich meine Bestandsdrohne auch in einem Abstand von 150m zu Wohngebieten weiterhin für die Kitzrettung nutzen?

Dank des unermüdlichen Einsatzes einiger weniger, vor allem auch Hans Würger, Jürgen Luttmann, Harald Weiner hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr nun folgende Entscheidung getroffen:

Die EU-Drohnenregeln werden für Anwendungen in der Landwirtschaft teilweise ausgesetzt.

Unter anderem ist folgendes neu:

  • Reduzierung des Mindestabstands zu bebauten Gebieten von 150m auf 10m
  • unter gleichzeitiger Einhaltung der 1:1 Regel

Die 1:1 Regel gibt an wie hoch du bei einem gewissen Abstand zu unbeteiligten Personen fliegen darfst. Bist du beispielsweise 50 m hoch musst du auch einen Mindestabstand von 50 m zu unbeteiligten Personen einhalten. Bist du 25 m hoch musst du einen Mindestabstand von 25 m einhalten. Würdest du in einem Abstand von 25 m auf 30 m aufsteigen wollen, musst du auch gleichzeitig den Abstand erhöhen. Man kann die eins zu eins Regel auch mit den Worten: Höhe gleich Mindestabstand zusammenfassen.

Somit schafft es das BMDV rechtzeitig vor Beginn der Kitzretter-Saison eine Lösung zu präsentieren.

Was hältst Du davon?

Diskutiere es mit uns im Copteruni Campus, dort sind auch Hans, Jürgen und Harald der Jägerschaft Verden vertreten und können mitdiskutieren.

Hier findest du alle Informationen des LBA.

Drohnen und Natur - Ein Leitfaden für Drohnenpiloten

Liebe Drohnenpilotin,

lieber Drohnenpilot,deine Leidenschaft für das Fliegen öffnet dir die Türen zu einer Welt aus einzigartigen Perspektiven und unvergleichlichen Aufnahmen der Natur. Doch mit dieser Freiheit geht auch eine große Verantwortung einher – die Verantwortung, unsere natürlichen Lebensräume zu schützen und zu bewahren. In diesem Blogartikel möchte ich dich dazu ermutigen, deinen Horizont zu erweitern und die Auswirkungen deiner Drohnenflüge auf die Umwelt zu verstehen. Lass uns gemeinsam erkunden, wie du mit deiner Drohne die Schönheit der Natur einfangen kannst, ohne sie zu stören.

Unbeteiligte Personen - Auch in Fahrzeugen

Das Problem

Bisher war es so, dass die EASA Regeln nichts Konkretes ausgesagt haben, um die Gefahr, welche von Drohnen auf Fahrzeuge am Boden ausgeht, zu reduzieren. Das Luftfahrt-Bundesamt hat in der A1/A3 Schulung beigebracht, dass auch Personen in Fahrzeugen als unbeteiligte Dritte zu sehen sind.Die Auswirkungen dieser Sichtweise auf die Praxis hat sich dann schnell gezeigt und wurde oft in Foren etc. kontrovers diskutiert: man konnte dann kaum noch professionell in der Nähe von Straßen fliegen, wenn man es ganz eng gesehen hat.Deshalb wurden jetzt von der EASA - Best Practices herausgegeben, welche dazu dienen sollen, den Piloten einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie sie mit solchen Situationen in Zukunft umgehen sollen.