1:1 Regel in der Praxis

Bestimmt geht es Dir genauso, wie vielen anderen Drohnenpiloten:

Du kennst zwar die 1:1 Regel, weisst aber nicht genau, wie Du diese richtig in der Praxis umsetzen kannst.

Denn wie soll man denn ständig die Entfernung von der Drohne zu einer unbeteiligten Person oder kritischer Infrastruktur messen, wenn man nicht gerade eine recht teure Drohne mit Laserentfernungsmesser hat?

Die gute Nachricht ist: es geht doch recht einfach und zwar mit fast jeder Drohne!

Aber eins nach dem anderen. Ich möchte Dir erstmal erklären, was die 1:1 Regel nochmal genau besagt:

Technische Details

  • Fluggerät:

    DJI Matrice 4T / 4E

  • Startgewicht:

    1219 g

  • Abmessungen:

    Gefaltet: 260,6 × 113,7 × 138,4 mm (L × B × H) Ausgefaltet: 307,0 × 387,5 × 149,5 mm (L × B × H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    10 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    8 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    21 m/s vorwärts fliegend 18 m/s rückwärts fliegend 19 m/s seitwärts fliegend

  • Fluggerät:

    DJI Mavic 4 Pro

  • Startgewicht:

    1490g

  • Abmessungen:

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

  • Fluggerät:

    DJI Neo

  • Startgewicht:

    135 g

  • Abmessungen:

    130×157×48.5 mm (L×W×H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 3 m/s (Sport mode)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 2 m/s (Sport mode)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    6 m/s (Normal mode) 8 m/s (Sport mode) 16 m/s (Manual mode)

Die 1 : 1 Regel

Nun, eigentlich ist es ganz einfach. Die 1:1 Regel besagt, dass die Flughöhe der Drohne nicht größer sein darf als der Abstand zu unbeteiligten Personen. Das heisst also, dass wenn Du 50m hoch fliegst auch einen Mindestabstand von 50m zu den unbeteiligten Personen einhalten musst. Fliegst Du nur 20m hoch, reicht ein Abstand von…. 20m, genau. 😉

Also, Du siehst das ist echt einfach.

Aber auch gleichermaßen wichtig, denn die 1:1 Regel dient dazu das so genannte Bodenrisiko, also das Risiko welches von deiner Drohne auf Objekte am Boden ausgeht, zu minimieren.

Wie funktioniert das?

Stelle Dir folgendes Szenario vor: Du fliegst mit deiner Drohne durch die Gegend und plötzlich fällt ein Motor aus. Bei den meisten Drohnen bedeutet das, dass die Drohne auf jeden Fall abstürzen wird.

Nun wird die Drohne aber nicht an Ort und Stelle senkrecht wie ein Stein zu Boden fallen, sondern dadurch, dass sie ja noch eine gewisse horizontale Geschwindigkeit besitzt, eine gewisse Strecke zurücklegen bis sie auf den Boden prallt. Diese Strecke ist hauptsächlich von der Höhe, der Masse der Drohne und natürlich von Ihrer Geschwindigkeit abhängig.

Hier mal ein Beispiel einer Drohne, welche in 50m Höhe mit einer Geschwindigkeit von 5 m/s fliegt und 900g (so wie die meisten Mavics) wiegt:

Simulation Flugbahn einer Drohne

Simulation von Walter Fendt.

Du kannst hier sehen, dass die zurückgelegte Distanz nach dem Motorausfall noch 16m beträgt und es ca. 3s dauert bis die Drohne aufprallt.

Durch das Einhalten der 1:1 Regel haben wir hier also noch genügend Sicherheitspuffer übrig, um die unbeteiligten Personen nicht zu gefährden. Es sind genauer gesagt 50m - 16m = 34m.

Wiederholt man das Experiment mit der maximalen Geschwindigkeit von 21 m/s, so wird der Puffer deutlich kleiner, bzw. ist gar nicht mehr vorhanden. Die zurückgelegte Distanz nach Motorausfall beträgt dann 67m! 😳

Das ist zum Beispiel ein Grund dafür, warum man in der A2 Kategorie den Langsamflugmodus (max. 3 m/s) aktivieren muss, sobald man dichter als 30m an unbeteiligte Personen heranfliegt.

Gut, jetzt weisst Du schonmal was die 1:1 Regel ist, und warum man diese eingeführt hat.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema.

Wie kann ich die 1:1-Regel in der Praxis umsetzen?

Wir nutzen dazu ganz einfache trigonometrische Beziehungen. Einfacher gesagt: einfache Grundlagen von Dreiecken 😉 und ein Feature, welches die meisten Drohnen mit Kamera von Haus aus besitzen.

Und weil ich Dich jetzt nicht mit mathematischen Formeln belasten will, erkläre ich Dir direkt wie es in der Praxis funktioniert:

Wenn Du checken willst, ob Du die 1:1 Regel einhältst, kannst Du folgendes machen:

  • Richte deine Kamera so aus, dass Du die unbeteiligte Person oder andere kritische Infrastruktur im Bild hast.

  • Schwenke deine Kamera auf einen Winkel von 45° nach unten.

  • Prüfe ob sich die Person in der oberen oder unteren Hälfte des Bildschirms befindet

    • Obere Hälfte: ✅ alles Gut, Du hältst die 1:1 Regel ein

    • untere Hälfte: 🚫 Du musst sofort deine Höhe verringern oder den Abstand erhöhen

So einfach ist das, aber ich sehe auch schon, dass Du vielleicht ein kleines Fragezeichen im Kopf hast. Vor allem beim 2. Punkt, denke ich. Wo bekommst Du den Neigungswinkel der Kamera her? Deshalb hier noch ein paar ergänzende Worte dazu.

Bei den meisten DJI Drohnen siehst Du auf dem Monitor auf der rechten Seite eine kleine Skala.

Diese ist meist recht transparent solange Du die Kamera nicht nach oben oder unten schwenkst, wird aber intransparent, sobald Du die Kamera schwenkst.

Auf dieser Skala kannst Du den Kameraneigungswinkel sehr gut ablesen. Bei manchen Modellen hast Du sogar Marker für die 45° Position.

Du verstellst den Winkel bei DJI Drohnen meist über ein kleines Drehrädchen an der Fernsteuerung.

Ok, wenn es Dich nicht interessiert warum das so ist, dann solltest Du den nächsten Abschnitt überspringen und hier weiter lesen.

Der mathematische Hintergrund

Wie schon oben erwähnt sind einfache trigonometrische Beziehungen der Grund dafür, dass man das so einfach machen kann.

Vielleicht weisst Du noch aus dem Matheunterricht in der Schule, dass die Summe aller Winkel in einem Dreieck 180° sein muss. In unserem Beispiel haben wir nun auch noch die Besonderheit, dass es sich um ein rechtwinkliges, gleichschenkliges Dreieck handelt:

Seite a ist auch gleichzeitig die Höhe der Drohne. Die abgebildete Kamera ist in einem 45° Winkel nach unten geschwenkt. Seite c ist der horizontale Abstand der Drohne zu der unbeteiligten Person. Der rechte Winkel ist zwischen den Seiten a und c.

Wie funktioniert das?

Stelle Dir folgendes Szenario vor: Du fliegst mit deiner Drohne durch die Gegend und plötzlich fällt ein Motor aus. Bei den meisten Drohnen bedeutet das, dass die Drohne auf jeden Fall abstürzen wird.

In diesem rechtwinklingen Dreieck gilt a = c, also Höhe der Drohne über Grund ist gleich Abstand zur unbeteiligten Person.

Gleichung-Copteruni-1-1-Regel.

Natürlich kannst Du das nur im flachen Gelände machen. Falls das ganze in absteigenden oder ansteigenden Gelände passiert, ist es nicht mehr so genau.

Falls Du nicht nur im Wald schläfst und einen buschigen Schwanz hast, sondern auch ein Fuchs bist, ist Dir vielleicht noch ein weiterer nützlicher Anwendungsfall aufgefallen…

Wie Du mit der Drohne Distanzen misst

Natürlich kannst Du diese Erkenntnis auch dazu nutzen, mit deiner Drohne Distanzen zu messen. Dazu gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Möglichkeit

    • Bringe das Objekt, zu dem Du die Distanz messen willst in deinen Bildausschnitt

    • Schwenke deine Kamera 45° nach unten

    • Steige oder sinke solange, bis sich das Objekt in der Mitte des Bildes befindet

    • Lese deine aktuelle Höhe ab. Das ist auch die Entfernung zum Objekt ✅

  2. Möglichkeit

    • Bringe das Objekt zu dem Du die Distanz messen willst in die Bildmitte

    • Lese deinen aktuellen Kamerawinkel und deine Höhe ab

    • Benutze unseren Rechner oder die PocketCard, um die aktuelle Distanz zu ermitteln.

Hinweis:Trage mindestens zwei der drei Werte ein. Der fehlende Wert wird automatisch berechnet.

1 zu 1 Regel in einer Tabelle

1-1-Regel-Copteruni

Die PocketCard benutzt Du übrigens folgendermaßen:

  • Lese den Neigungswinkel der Kamera ab und steige mit diesem Wert in die 1. Spalte ein

  • Dann schaust Du oben in der ersten Zeile und gehst so weit nach rechts, bis Du deine aktuelle Höhe gefunden hast.

  • Der Schnittpunkt des Neigungswinkel-Zeile und der Höhen-Spalte ist deine Entfernung zum Objekt.

Damit es klarer wird, noch ein kleines Beispiel:

Ich fliege mit meiner Drohne aktuell in 70m Höhe und meine Kamera ist um 20° geneigt. Wenn Das Objekt nun in der Bildmitte ist, habe ich eine Entfernung von ca. 192m zum Objekt.

Super, oder?

Fazit

Mit diesen einfachen Tips, weisst Du nun wie Du ganz einfach die 1:1 Regel einhalten kannst ohne die große Unsicherheit des Schätzens zu haben. Gleichzeitig habe ich Dir auch noch gezeigt, wie Du mit deiner Drohne Distanzen relativ genau abmessen kannst.

Die PocketCard hilft Dir dabei, aus fast jeder Position die Entfernung zu etwas zu messen.

Ich empfehle Dir, das Ganze mal direkt für Dich draußen beim echten Fliegen auszuprobieren. Fliege dabei bewusst mal die unterschiedlichen Abstände wie 30m, 10m, oder auch 5m zu Dir an. Und Du wirst feststellen, dass Du unter Einhaltung der Regeln wirklich dicht an unbeteiligte Personen heranfliegen darfst.

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Newsletter einen wirklichen Mehrwert bieten.

Über dein Feedback würde ich mich sehr freuen und natürlich kannst Du dieses Thema bei uns im Copteruni Campus ausgiebig diskutieren.

Über den Autor: Jan Evers

Jan Evers ist ein herausragender Personal Coach im Online-Kursbereich und ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Mit einem Master of Science in Elektrotechnik verfügt er über umfangreiches technisches Wissen. In den letzten 10 Jahren hat Jan Drohnen nicht nur konstruiert und programmiert, sondern auch erfolgreich in großen Filmproduktionen wie "Deutschland von Oben" und verschiedenen Tatort-Folgen eingesetzt. Als aktiver Airline Pilot bringt er zudem wertvolles Fachwissen aus der professionellen Luftfahrt mit. Seine Erfahrung als Ausbilder für Airline-Piloten an einer renommierten Flugschule qualifiziert ihn besonders dafür, Lerninhalte effektiv und verständlich zu vermitteln. Jan Evers vereint Leidenschaft für Drohnen und Luftfahrt, was ihn zu einem exzellenten Coach und Mentor macht.

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A2-Schein: Warum du deine niederländische (NLD) Lizenz jetzt in eine deutsche (DEU) umwandeln solltest

Erinnerst du dich an die Zeit, als du deinen A2-Drohnenführerschein gemacht hast? Für viele Drohnenpiloten in Deutschland führte der Weg damals digital über die Grenze. Der „Holland-Schein“ (oft über den RDW abgewickelt) war in Foren und Facebook-Gruppen der absolute Geheimtipp: Er war billig, die Hürden waren niedrig und man hatte das begehrte EASA-Fernpilotenzeugnis schnell in der Tasche.

Rechtlich war und ist das absolut in Ordnung. Du darfst damit in der gesamten EU fliegen. Doch die Praxis hat gezeigt: Das Papier ist das eine, das Gefühl dabei das andere. Immer mehr Piloten merken, dass die „Abkürzung über Holland“ langfristig zwei gravierende Nachteile mit sich bringt: Ein Image-Problem bei Kontrollen und eklatante Wissenslücken, die beim Fliegen für Unsicherheit sorgen.

In diesem Artikel zeigen wir dir, warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, dieses Kapitel zu schließen und dir kostenlos das deutsche LBA-Zertifikat zu holen – und das sogar ganz ohne erneute Prüfung.

Das „NLD-Stigma“: Warum die ausländische Lizenz für Erklärungsnot sorgt

Stell dir folgendes Szenario vor: Du hast einen gewerblichen Auftrag oder fliegst privat an einer schönen, aber belebten Location. Das Ordnungsamt, die Polizei oder ein kritischer Kunde kommt auf dich zu und bittet um deine Papiere. Du bist entspannt, denn du hast ja deinen Schein.

Du zeigst dein Fernpilotenzeugnis vor. Der Beamte schaut auf die Karte, sieht deine deutsche Adresse, sieht deinen deutschen Personalausweis – und dann fällt sein Blick oben rechts auf das Länderkürzel: NLD.

Die Fragen lassen meist nicht lange auf sich warten:

  • „Wohnen Sie nicht hier? Warum haben Sie eine Lizenz aus den Niederlanden?“
  • „Gilt das hier überhaupt? Wollten Sie die strengen deutschen Prüfungen umgehen?“

Plötzlich bist du in der Defensive. Anstatt als professioneller Pilot wahrgenommen zu werden, musst du dich rechtfertigen. Du erklärst EASA-Recht, EU-Harmonisierung und Bürokratie. Das „gute Gefühl“ ist weg. Es haftet dir – völlig zu Unrecht, aber dennoch spürbar – der Makel an, den „leichten Weg“ gewählt zu haben.

Ein Fernpilotenzeugnis mit dem Kürzel DEU und dem Logo des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) hingegen ist eine klare Ansage. Es signalisiert: Ich kenne die Regeln hier. Ich bin ein geprüfter Pilot nach deutschen Standards. Es schafft sofortiges Vertrauen und beendet Diskussionen, bevor sie entstehen.

Hand aufs Herz: Wie sicher fühlst du dich wirklich am Stick?

Kommen wir zum zweiten, vielleicht noch wichtigeren Punkt: Die Qualität deiner Ausbildung. Seien wir ehrlich – viele der damaligen Online-Kurse aus dem Ausland waren didaktisch schwach. Oft handelte es sich um "PDF-Wüsten" oder einfache Klick-Strecken. Man hat den Schein zwar bekommen, aber das tiefe Verständnis blieb oft auf der Strecke.

Wenn du heute an eine komplexe Flugsituation denkst – zum Beispiel das Fliegen im Langsammodus nahe an unbeteiligten Personen (1:1 Regel vs. 30-Meter-Abstand) – fühlst du dich dann zu 100 % sattelfest?

Hier liegt der Unterschied zur Copteruni: Wir wollen nicht, dass du einfach nur ein Papier hast. Wir wollen, dass du sicher fliegst. Unsere Auffrischung schließt genau die Wissenslücken, die billige Schnellkurse hinterlassen haben. Wir erklären dir die Zusammenhänge verständlich, praxisnah und fundiert.

Die Aktion: Tausche NLD gegen DEU – ohne Prüfung!

Wir machen es dir so einfach wie möglich. Aktuell bieten wir unsere vollständige A2-Auffrischungsschulung kostenlos an.

Das Beste daran: Solange deine aktuelle Lizenz noch gültig ist, musst du keine neue Prüfung ablegen. Es reicht, wenn du unsere Auffrischungsschulung absolvierst.

Das bedeutet für dich:

  1. Deutsches Zertifikat: Nach der Schulung melden wir deine Teilnahme. Du erhältst eine neue Lizenz direkt vom LBA – mit DEU-Kürzel.
  2. Volle Laufzeit: Deine Lizenz wird neu erteilt. Die 5-Jahres-Gültigkeit beginnt ab dem Tag der Auffrischung komplett von vorn.
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Kostenübersicht: Dein Deal bis zum 17.02.2026

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Der Lifetime-Schutz: Nie wieder für Schulungen zahlen

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Warum du nicht warten solltest? Weil unsere Gratis-Aktion für den Basiskurs ein Ablaufdatum hat. Am 17.02.2026 endet das Angebot.

Ab dem 18.02.2026 stellen wir unser Modell um:

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Das Rechenbeispiel ist eindeutig:

  • Szenario A (Du handelst JETZT): Du zahlst 0 € für den Kurs. Wenn du schlau bist, buchst du für 29 € den Lifetime-Schutz dazu. Gesamtkosten an uns: 29 €.
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A2 Drohnenführerschein Verlängerung 2026

Es ist schon wieder fast 5 Jahre her, als damals der neue EU-Drohnenführerschein eingeführt wurde. Und da dieser immer 5 Jahre gültig ist, laufen die ersten Führerscheine bereits am 01.01.2026 aus. Jetzt gibt es neue informationen vom LBA zu der Erneuerung bzw. Auffrischung des Drohnen Führerscheins. Egal, ob A1/A3 oder A2 Lizenz, dieses Thema betrifft alle Drohnenpiloten!

Bestimmt hast Du dich, wie viele andere Drohnenpiloten auch, schon Folgendes gefragt:

  • Wie verlängere ich mein A2 Fernpilotenzeugnis?
  • Was muss ich tun, wenn mein A2 Drohnenführerschein abläuft?

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat am 11. April 2025 ein offizielles Rundschreiben veröffentlicht, in dem es genau darum geht – und wir fassen für dich die wichtigsten Infos zusammen, klar und verständlich.

Welchen Drohnenführerschein brauche ich für die DJI Matrice 4T / 4E?

Wenn du die DJI Matrice 4T oder 4E fliegen möchtest, bist du wahrscheinlich schon auf die neue C2-Zertifizierung gestoßen. Mit ihr kommen klare Vorgaben, welchen Drohnenführerschein du benötigst, um diese Drohnen sicher und legal nutzen zu können. Die Antwort ist einfach: Ohne den A2-Drohnenführerschein kannst du das volle Potenzial dieser Drohnen nicht ausschöpfen.

Revolution in der Kitzrettung Drohnenregeln gelockert

Vielleicht hast Du ja schon mitbekommen, dass vor allem ein Thema seit dem Ende der Übergangsregelungen vermehrt in der Rehkitzrettungs-Community heiß diskutiert wird:

Wie kann ich meine Bestandsdrohne auch in einem Abstand von 150m zu Wohngebieten weiterhin für die Kitzrettung nutzen?

Dank des unermüdlichen Einsatzes einiger weniger, vor allem auch Hans Würger, Jürgen Luttmann, Harald Weiner hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr nun folgende Entscheidung getroffen:

Die EU-Drohnenregeln werden für Anwendungen in der Landwirtschaft teilweise ausgesetzt.

Unter anderem ist folgendes neu:

  • Reduzierung des Mindestabstands zu bebauten Gebieten von 150m auf 10m
  • unter gleichzeitiger Einhaltung der 1:1 Regel

Die 1:1 Regel gibt an wie hoch du bei einem gewissen Abstand zu unbeteiligten Personen fliegen darfst. Bist du beispielsweise 50 m hoch musst du auch einen Mindestabstand von 50 m zu unbeteiligten Personen einhalten. Bist du 25 m hoch musst du einen Mindestabstand von 25 m einhalten. Würdest du in einem Abstand von 25 m auf 30 m aufsteigen wollen, musst du auch gleichzeitig den Abstand erhöhen. Man kann die eins zu eins Regel auch mit den Worten: Höhe gleich Mindestabstand zusammenfassen.

Somit schafft es das BMDV rechtzeitig vor Beginn der Kitzretter-Saison eine Lösung zu präsentieren.

Was hältst Du davon?

Diskutiere es mit uns im Copteruni Campus, dort sind auch Hans, Jürgen und Harald der Jägerschaft Verden vertreten und können mitdiskutieren.

Hier findest du alle Informationen des LBA.

Drohnen und Natur - Ein Leitfaden für Drohnenpiloten

Liebe Drohnenpilotin,

lieber Drohnenpilot,deine Leidenschaft für das Fliegen öffnet dir die Türen zu einer Welt aus einzigartigen Perspektiven und unvergleichlichen Aufnahmen der Natur. Doch mit dieser Freiheit geht auch eine große Verantwortung einher – die Verantwortung, unsere natürlichen Lebensräume zu schützen und zu bewahren. In diesem Blogartikel möchte ich dich dazu ermutigen, deinen Horizont zu erweitern und die Auswirkungen deiner Drohnenflüge auf die Umwelt zu verstehen. Lass uns gemeinsam erkunden, wie du mit deiner Drohne die Schönheit der Natur einfangen kannst, ohne sie zu stören.

Unbeteiligte Personen - Auch in Fahrzeugen

Das Problem

Bisher war es so, dass die EASA Regeln nichts Konkretes ausgesagt haben, um die Gefahr, welche von Drohnen auf Fahrzeuge am Boden ausgeht, zu reduzieren. Das Luftfahrt-Bundesamt hat in der A1/A3 Schulung beigebracht, dass auch Personen in Fahrzeugen als unbeteiligte Dritte zu sehen sind.Die Auswirkungen dieser Sichtweise auf die Praxis hat sich dann schnell gezeigt und wurde oft in Foren etc. kontrovers diskutiert: man konnte dann kaum noch professionell in der Nähe von Straßen fliegen, wenn man es ganz eng gesehen hat.Deshalb wurden jetzt von der EASA - Best Practices herausgegeben, welche dazu dienen sollen, den Piloten einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie sie mit solchen Situationen in Zukunft umgehen sollen.

VLOS Distance: Wie weit darf ich meine Drohne fliegen?

Seit der Einführung der neuen EASA Drohnenregeln im Jahr 2021 hat man mittlerweile einiges an Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrungen will die EASA nun mit allen Beteiligten teilen. Dazu haben sie die Guidelines on operations in the open and specific category am 31.01.2024 veröffentlicht.

In diesem Blogbeitrag möchten wir dir die Berechnung der sogenannten VLOS Distance einmal näher bringen – mit konkreten Formeln, Beispielrechnungen und einer Tabelle für alle gängigen DJI Drohnen.