Welchen Drohnenführerschein brauche ich für die DJI Matrice 4T / 4E?

Wenn du die DJI Matrice 4T oder 4E fliegen möchtest, bist du wahrscheinlich schon auf die neue C2-Zertifizierung gestoßen. Mit ihr kommen klare Vorgaben, welchen Drohnenführerschein du benötigst, um diese Drohnen sicher und legal nutzen zu können. Die Antwort ist einfach: Ohne den A2-Drohnenführerschein kannst du das volle Potenzial dieser Drohnen nicht ausschöpfen.

Technische Details

DJI Matrice 4T / 4E

  • Fluggerät:

    DJI Matrice 4T / 4E

  • Startgewicht:

    1219 g

  • Abmessungen:

    Gefaltet: 260,6 × 113,7 × 138,4 mm (L × B × H) Ausgefaltet: 307,0 × 387,5 × 149,5 mm (L × B × H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    10 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    8 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    21 m/s vorwärts fliegend 18 m/s rückwärts fliegend 19 m/s seitwärts fliegend

Warum der A2-Drohnenführerschein entscheidend ist

Die DJI Matrice 4T und 4E gehören zur C2-Drohnenklasse, was bedeutet, dass du sie in vielen Umgebungen einsetzen kannst – jedoch nur mit der passenden Lizenz. Der A2-Drohnenführerschein bietet dir folgende Vorteile:

  • Reduzierter Sicherheitsabstand: Du kannst die Drohne mit einem Mindestabstand von nur 5 Metern zu unbeteiligten Personen fliegen.

  • Flexibilität in bebauten Gebieten: Nutze die Drohne auch in urbanen oder sensiblen Umgebungen.

  • Rechtssicherheit: Mit dem A2 erfüllst du alle gesetzlichen Anforderungen für den Betrieb von C2-Drohnen.

Ohne den A2-Führerschein bleibt dir der Einsatz der Matrice 4T und 4E in vielen Bereichen verwehrt.

Die Lösung: Dein A2-Drohnenführerschein bei der Copteruni

Bei der Copteruni kannst du deinen A2-Drohnenführerschein ganz einfach online machen. Unser Kurs ist flexibel, effizient und führt dich sicher zur Lizenz. So kannst du die DJI Matrice 4T und 4E in vollem Umfang nutzen – egal ob bei Inspektionen, Rettungseinsätzen oder Kartierungen.

Die Lösung: Dein A2-Drohnenführerschein bei der Copteruni

Bei der Copteruni kannst du deinen A2-Drohnenführerschein ganz einfach online machen. Unser Kurs ist flexibel, effizient und führt dich sicher zur Lizenz. So kannst du die DJI Matrice 4T und 4E in vollem Umfang nutzen – egal ob bei Inspektionen, Rettungseinsätzen oder Kartierungen.

Fazit

Wenn du die DJI Matrice 4T oder 4E legal und flexibel einsetzen möchtest, führt kein Weg am A2-Drohnenführerschein vorbei. Mit der Copteruni bist du bestens beraten: Online-Kurse, eine starke Community und persönliche Unterstützung helfen dir, deine Lizenz schnell und unkompliziert zu erhalten.

Achtung, Drohnenpiloten! Diese Richtlinien sind hilfreiche Tipps auf Basis von Erfahrungen, aber sie sind nicht rechtlich bindend. Sie ersetzen nicht die offiziellen Drohnengesetze, die wir alle befolgen müssen. Sie dienen nur dazu, uns das Fliegen zu erleichtern und uns zu helfen, sicherer zu fliegen.

VLOS Distance - Was ist das überhaupt?

Als gut ausgebildeter Drohnenpilot der offenen Kategorie weißt Du bestimmt, dass man die Drohne grundsätzlich innerhalb der VLOS - Visual Line of Sight, also innerhalb der persönlichen Sichtweite, fliegen muss.

Das bedeutete bisher, dass der Drohnenpilot dazu in der Lage sein muss, seine Drohne klar zu sehen, diese von Hindernissen oder anderen Luftfahrzeugen oder unbeteiligten 3. fernzuhalten und diese nicht zu gefährden.

In der Praxis war es dann meistens so, dass man durchaus so weit geflogen ist, bis die Drohne nur noch als kleiner, dunkler Punkt zu erkennen war. Bei einer DJI Mavic 3 können das dann schon mal locker 600-900m gewesen sein.

Aber wenn man ehrlich zu sich selber ist: egal wie gut die eigenen Augen sind, man kann die Drohne schon bei der Hälfte der Entfernung nicht mehr ganz eindeutig erkennen, zumindest nicht die genaue Ausrichtung und die Details.

Was also tun, wenn man zum Beispiel in großer Entfernung mit einem kleinen Vogel kollidiert und dadurch einen Propellerbruch erleidet?

Und dann kommen ja noch andere Faktoren hinzu, welche die VLOS - Distance beeinflussen, nämlich die meteorologische Sichtweite (die EASA empfiehlt ein Minimum von 5KM), die Größe der Drohne (eine kleine Drohne ist verständlicherweise nicht so gut zu sehen wie eine 2 m Drohne) und natürlich das Aussehen der Drohne (dunkle Drohne vor dunklem Hintergrund, Beleuchtung, Bemalung etc.).

Du siehst also, es ist gar nicht so einfach, einen klaren Wert zu benennen, wenn man auch noch all die verschiedenen Faktoren berücksichtigen soll.

Es ist auch so, dass die Charakterzüge eines Piloten eher darauf ausgerichtet sind, mit klaren Prozeduren und Werten umzugehen 😉.

Deshalb hat sich die EASA mit Hilfe des LBAs die Mühe gemacht Formeln zu entwickeln, mit der man die VLOS-Distance einfach berechnen kann.

Die VLOS-Distance ist also ein Wert, der Dir als Referenz dienen soll, um abzuschätzen, wie weit Du deine Drohne tatsächlich sehen kannst.

Gut, wunderbar. Aber jetzt fragst Du dich bestimmt, wie berechne ich denn nun diesen Wert?

Gemach, gemach junger Padawan! Dazu müssen wir noch 2 weitere Begriffe einführen, nämlich ALOS und DLOS

ALOS / DLOS - noch mehr Abkürzungen?

Leider ja, aber Du wirst sehen, es ist gar nicht so schlimm.

Mit ALOS wird die sogenannten attitude line of sight bezeichnet. Das ist die maximale Distanz, bis zu der ein Pilot die Position und Orientierung der Drohne eindeutig erkennen kann. Die ALOS basiert hauptsächlich auf der Größe der Drohne.

Die DLOS ist die detection line of sight. Damit wird die Distanz bezeichnet, bis zu welcher andere Luftfahrzeuge erkannt werden können und gleichzeitig auch noch ausreichend Zeit zur Verfügung steht, diesen auszuweichen.

Und nun nochmal zurück zu unserem alten Bekannten, der VLOS-Distance: das ist nun der kleinere Wert von ALOS und DLOS.

Ich sehe schon, Du kannst es kaum erwarten los zu rechnen, also auf geht’s! 😎

Die Berechnung

Ok, let’s go! Ich haue dir jetzt ein paar Formeln um die Ohren:

ALOS [m] = 327 x CD [m] + 20m

CD steht für characteristic dimensions, also die Abmessungen der Drohne. Bei den Multicoptern ist das in der Regel der Durchmesser. Das, was in eckigen Klammern steht [m], bezeichnet die Einheit, die hier verwendet werden muss. In diesem Fall also Meter. Und falls Du keine Mathe-Ass warst: es gilt immer Punkt- vor Strichrechnung. 😉

Ok, weiter geht es mit der DLOS, das ist recht einfach:

DLOS [m] = 0,3 x GV [m]

GV steht hier für ground visibility, also die Sichtweite am Boden. Die EASA empfiehlt ein Minimum von 5 km Flugsicht zum Fliegen, man darf aber einen maximalen Wert von 5 km einsetzen für die Berechnung 🤪. Die DLOS wird also maximal 1500m groß sein.

Die ground visibility darfst Du vor Ort mit Hilfe von Landmarken oder aber auch einem Transmissiometer bestimmen (falls Du eins hast 🤣). Wenn Du in der Nähe eines Flugplatzes bist, kannst Du diese auch über das METAR herausfinden.

Ok, nachdem wir nun diese beiden Werte bestimmt haben, nimmst Du einfach den kleineren der beiden Werte und sagst, dass dieser die VLOS-Distance ist.

VLOS-Distance = ALOS ↔ DLOS (das kleinere von beiden)

Nun aber genug der Theorie, lass uns mal ein paar konkrete Beispiele angucken.

Beispiele

Ok, nehmen wir als Beispiel mal eine DJI Mavic 3 Pro. Sie hat ausgeklappt eine Abmessung von 0,58m. Nun sieht die Rechnung wie folgt aus:

ALOS[m] = 327 x 0,58 + 20m = 209,66 ≈ 210m

Bei einer Sichtweite von 5000m ergibt sich für die DLOS:

DLOS[m] = 0,3 * 5000 = 1500m

Der kleiner Wert ist hier also die ALOS mit 210m!

Das bedeutet also, dass Du deine Drohne nur ca. 210m weit wegfliegen kannst… so zumindest die Empfehlung der EASA, was die VLOS-Distance anbelangt.

Vergleichen wir doch mal das Ganze mit einer DJI Mini 4 Pro. Das führt zu einer ALOS von ca. 142m!

Wer hätte das gedacht, dass man in der Theorie mit einer entsprechend Drohne nur 210m wegfliegen kann.

Hier eine Tabelle mit den wichtigsten DJI Drohnen:

Hier eine Tabelle mit den wichtigsten DJI Drohnen:

Modell

CD

ALOS

Mini 4 Pro

0,37142

Mini 3 (Pro)

0,36139

Phantom 4 RTK

0,35134

Air 3

0,33127

Air 2 S

0,3119

Mavic 3 Pro/Classic

0,58210

AVATA

0,1879

Inspire 3

0,69247

M30

0,67238

M300 / M350

0,89313

FlyCart 30

2,2739
Und weil es so schön ist, hier auch nochmal die DLOS Werte bis 5000m in 500m Schritten:

GV

DLOS

500150
1000300
1500450
2000600
2500750
3000900
35001050
40001200
45001350
50001500

Fazit

Du siehst also, dass meistens die Größe der Drohne der einschränkende Faktor bei der Bestimmung der VLOS-Distance ist. Und hoffentlich ist Dir auch aufgefallen, dass die Distanzen doch deutlich kleiner sind als man gedacht hat, oder als man es tatsächlich bisher in der Praxis gehandhabt hat.

Also, was tun mit diesem Wissen?

Du könntest Dir deine maximale Flugdistanz und Höhe (eigentlich 120m aber wenn die VLOS-Distance < 120m ist, dann auch die Höhe) auf deine VLOS-Distance einstellen. Damit bist Du dann super safe und gehst nur ein minimales Risiko ein.

Ich persönlich nehme diese Berechnung als guten Hinweis auf und schärfe damit meine Awareness. Ich werde mich aber nicht strikt an diese Werte halten, da es doch etwas praxisfremd erscheint. Faktoren wie die Umgebung (dünn oder dicht besiedelt), Topographie und vor allem die Erfahrung des Piloten wurden hier nicht mit berücksichtigt.

Was machst Du da draus?

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Über den Autor: Jan Evers

Jan Evers ist ein herausragender Personal Coach im Online-Kursbereich und ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Mit einem Master of Science in Elektrotechnik verfügt er über umfangreiches technisches Wissen. In den letzten 10 Jahren hat Jan Drohnen nicht nur konstruiert und programmiert, sondern auch erfolgreich in großen Filmproduktionen wie "Deutschland von Oben" und verschiedenen Tatort-Folgen eingesetzt. Als aktiver Airline Pilot bringt er zudem wertvolles Fachwissen aus der professionellen Luftfahrt mit. Seine Erfahrung als Ausbilder für Airline-Piloten an einer renommierten Flugschule qualifiziert ihn besonders dafür, Lerninhalte effektiv und verständlich zu vermitteln. Jan Evers vereint Leidenschaft für Drohnen und Luftfahrt, was ihn zu einem exzellenten Coach und Mentor macht.

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Die 5 wichtigsten Flugprinzipien für Drohnenpiloten

Drohnenfliegen fasziniert – doch wer langfristig Freude daran haben möchte, sollte einige grundlegende Prinzipien kennen und verinnerlichen. Sie helfen nicht nur dabei, die eigene Drohne heil nach Hause zu bringen, sondern sorgen auch für Sicherheit im Luftraum. In diesem Beitrag fassen wir die zentralen Regeln für den sicheren Drohnenflug zusammen.

1. Das Heck der Drohne zeigt immer zu dir

Das wichtigste Prinzip lautet: Fliege immer so, dass das Heck der Drohne zu dir zeigt.

Dadurch behältst du eine klare Referenz, und deine Steuerbefehle bleiben intuitiv. Verlierst du diese Orientierung, kann es leicht passieren, dass du falsche Steuermanöver ausführst – mit der Folge, dass die Drohne unkontrolliert in Bäume oder andere Hindernisse fliegt.

2. Strikte Trennung von Sichtflug und Monitorflug (FPV)

Ein weiterer Schlüssel zur sicheren Steuerung ist die klare Trennung zwischen Sichtflug und Monitorflug (FPV).

Wird beides vermischt, steigt das Risiko, dass deine Orientierung durcheinandergerät. Deshalb: Entweder steuerst du ausschließlich nach Sicht oder ausschließlich über den Monitor – und der Übergang sollte stets bewusst und prozedural erfolgen.

3. Niemals hinter dir fliegen

Auch wenn es verlockend klingt – fliege niemals hinter dir. Sobald die Drohne deine Position überfliegt und hinter dich gerät, ist deine Steuerlogik invertiert. Vorwärts wird rückwärts, links wird rechts. Besonders für unerfahrene Piloten ist das extrem gefährlich, da es schnell zu Kontrollverlust führt.

4. Automatisierung gezielt einsetzen

Moderne Drohnen bieten vielfältige Automatisierungsfunktionen wie GPS-gestützte Positionsstabilisierung. Diese solltest du nutzen, wenn es Sinn macht – etwa beim Filmen oder Fotografieren.

Im GPS-Modus hält die Drohne ihre Position, gleicht Windböen aus und entlastet dich mental. Gleichzeitig ist es wichtig, auch ohne GPS sicher fliegen zu können – etwa im Attitude-Modus, wo du Wind und Schwebeflug aktiv selbst kontrollieren musst.

Die Faustregel: Nutze Automatisierung bewusst, aber bleib jederzeit manuell handlungsfähig.

5. Kenne die Limits deiner Drohne

Jede Drohne hat technische Grenzen, die du unbedingt kennen musst – insbesondere beim Windlimit.

Ein Beispiel: Liegt das Limit bei 12 m/s, kann ein Flug darüber hinaus nicht nur gefährlich werden, sondern auch versicherungstechnische Probleme verursachen. Lies die Betriebsanleitung deiner Drohne gründlich und halte dich strikt an die Vorgaben.

Fazit: Sicherheit geht vor

Die Grundprinzipien für sicheres Drohnenfliegen lassen sich auf drei Kernpunkte verdichten:

  • Heck zeigt zu dir – für klare Orientierung.
  • Sichtflug und Monitorflug trennen – um Verwirrung zu vermeiden.
  • Nie hinter dir fliegen – um Kontrollverlust vorzubeugen.

In Kombination mit einem bewussten Einsatz von Automatisierung und dem genauen Wissen über die Limits deiner Drohne schaffst du die Grundlage für lange, sichere und erfolgreiche Flüge.

A2 Drohnenführerschein Verlängerung 2025

Es ist schon wieder fast 5 Jahre her, als damals der neue EU-Drohnenführerschein eingeführt wurde. Und da dieser immer 5 Jahre gültig ist, laufen die ersten Führerscheine bereits am 01.01.2026 aus. Jetzt gibt es neue informationen vom LBA zu der Erneuerung bzw. Auffrischung des Drohnen Führerscheins. Egal, ob A1/A3 oder A2 Lizenz, dieses Thema betrifft alle Drohnenpiloten!

Bestimmt hast Du dich, wie viele andere Drohnenpiloten auch, schon Folgendes gefragt:

  • Wie verlängere ich mein A2 Fernpilotenzeugnis?
  • Was muss ich tun, wenn mein A2 Drohnenführerschein abläuft?

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat am 11. April 2025 ein offizielles Rundschreiben veröffentlicht, in dem es genau darum geht – und wir fassen für dich die wichtigsten Infos zusammen, klar und verständlich.

DJI Mavic 4 Pro: Alles was Du wissen musst!

Die DJI Mavic 4 Pro ist aktuell eines der fortschrittlichsten Drohnenmodelle auf dem Markt – mit einer Dreifachkamera, einem revolutionären Gimbal und enormer Bildqualität. Doch: Wer diese Drohne in Deutschland legal und sinnvoll nutzen will, braucht mehr als nur technisches Verständnis – der A2-Drohnenführerschein ist Pflicht.

DJI Neo

Du bist auf der Suche nach einer Drohne, die nicht nur einfach zu bedienen ist, sondern auch richtig coole Videos und Fotos schießt? Dann solltest du dir die DJI Neo mal genauer anschauen! Sie ist perfekt für Einsteiger, die ohne viel Aufwand tolle Aufnahmen machen wollen – und das Beste daran: Sie kostet gerade mal 199 Euro.

1:1 Regel in der Praxis

Bestimmt geht es Dir genauso, wie vielen anderen Drohnenpiloten:

Du kennst zwar die 1:1 Regel, weisst aber nicht genau, wie Du diese richtig in der Praxis umsetzen kannst.

Denn wie soll man denn ständig die Entfernung von der Drohne zu einer unbeteiligten Person oder kritischer Infrastruktur messen, wenn man nicht gerade eine recht teure Drohne mit Laserentfernungsmesser hat?

Die gute Nachricht ist: es geht doch recht einfach und zwar mit fast jeder Drohne!

Aber eins nach dem anderen. Ich möchte Dir erstmal erklären, was die 1:1 Regel nochmal genau besagt:

Revolution in der Kitzrettung Drohnenregeln gelockert

Vielleicht hast Du ja schon mitbekommen, dass vor allem ein Thema seit dem Ende der Übergangsregelungen vermehrt in der Rehkitzrettungs-Community heiß diskutiert wird:

Wie kann ich meine Bestandsdrohne auch in einem Abstand von 150m zu Wohngebieten weiterhin für die Kitzrettung nutzen?

Dank des unermüdlichen Einsatzes einiger weniger, vor allem auch Hans Würger, Jürgen Luttmann, Harald Weiner hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr nun folgende Entscheidung getroffen:

Die EU-Drohnenregeln werden für Anwendungen in der Landwirtschaft teilweise ausgesetzt.

Unter anderem ist folgendes neu:

  • Reduzierung des Mindestabstands zu bebauten Gebieten von 150m auf 10m
  • unter gleichzeitiger Einhaltung der 1:1 Regel

Die 1:1 Regel gibt an wie hoch du bei einem gewissen Abstand zu unbeteiligten Personen fliegen darfst. Bist du beispielsweise 50 m hoch musst du auch einen Mindestabstand von 50 m zu unbeteiligten Personen einhalten. Bist du 25 m hoch musst du einen Mindestabstand von 25 m einhalten. Würdest du in einem Abstand von 25 m auf 30 m aufsteigen wollen, musst du auch gleichzeitig den Abstand erhöhen. Man kann die eins zu eins Regel auch mit den Worten: Höhe gleich Mindestabstand zusammenfassen.

Somit schafft es das BMDV rechtzeitig vor Beginn der Kitzretter-Saison eine Lösung zu präsentieren.

Was hältst Du davon?

Diskutiere es mit uns im Copteruni Campus, dort sind auch Hans, Jürgen und Harald der Jägerschaft Verden vertreten und können mitdiskutieren.

Hier findest du alle Informationen des LBA.

Drohnen und Natur - Ein Leitfaden für Drohnenpiloten

Liebe Drohnenpilotin,

lieber Drohnenpilot,deine Leidenschaft für das Fliegen öffnet dir die Türen zu einer Welt aus einzigartigen Perspektiven und unvergleichlichen Aufnahmen der Natur. Doch mit dieser Freiheit geht auch eine große Verantwortung einher – die Verantwortung, unsere natürlichen Lebensräume zu schützen und zu bewahren. In diesem Blogartikel möchte ich dich dazu ermutigen, deinen Horizont zu erweitern und die Auswirkungen deiner Drohnenflüge auf die Umwelt zu verstehen. Lass uns gemeinsam erkunden, wie du mit deiner Drohne die Schönheit der Natur einfangen kannst, ohne sie zu stören.

Unbeteiligte Personen - Auch in Fahrzeugen

Das Problem

Bisher war es so, dass die EASA Regeln nichts Konkretes ausgesagt haben, um die Gefahr, welche von Drohnen auf Fahrzeuge am Boden ausgeht, zu reduzieren. Das Luftfahrt-Bundesamt hat in der A1/A3 Schulung beigebracht, dass auch Personen in Fahrzeugen als unbeteiligte Dritte zu sehen sind.Die Auswirkungen dieser Sichtweise auf die Praxis hat sich dann schnell gezeigt und wurde oft in Foren etc. kontrovers diskutiert: man konnte dann kaum noch professionell in der Nähe von Straßen fliegen, wenn man es ganz eng gesehen hat.Deshalb wurden jetzt von der EASA - Best Practices herausgegeben, welche dazu dienen sollen, den Piloten einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie sie mit solchen Situationen in Zukunft umgehen sollen.