Revolution in der Kitzrettung Drohnenregeln gelockert

Vielleicht hast Du ja schon mitbekommen, dass vor allem ein Thema seit dem Ende der Übergangsregelungen vermehrt in der Rehkitzrettungs-Community heiß diskutiert wird:

Wie kann ich meine Bestandsdrohne auch in einem Abstand von 150m zu Wohngebieten weiterhin für die Kitzrettung nutzen?

Dank des unermüdlichen Einsatzes einiger weniger, vor allem auch Hans Würger, Jürgen Luttmann, Harald Weiner hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr nun folgende Entscheidung getroffen:

Die EU-Drohnenregeln werden für Anwendungen in der Landwirtschaft teilweise ausgesetzt.

Unter anderem ist folgendes neu:

  • Reduzierung des Mindestabstands zu bebauten Gebieten von 150m auf 10m
  • unter gleichzeitiger Einhaltung der 1:1 Regel

Die 1:1 Regel gibt an wie hoch du bei einem gewissen Abstand zu unbeteiligten Personen fliegen darfst. Bist du beispielsweise 50 m hoch musst du auch einen Mindestabstand von 50 m zu unbeteiligten Personen einhalten. Bist du 25 m hoch musst du einen Mindestabstand von 25 m einhalten. Würdest du in einem Abstand von 25 m auf 30 m aufsteigen wollen, musst du auch gleichzeitig den Abstand erhöhen. Man kann die eins zu eins Regel auch mit den Worten: Höhe gleich Mindestabstand zusammenfassen.

Somit schafft es das BMDV rechtzeitig vor Beginn der Kitzretter-Saison eine Lösung zu präsentieren.

Was hältst Du davon?

Diskutiere es mit uns im Copteruni Campus, dort sind auch Hans, Jürgen und Harald der Jägerschaft Verden vertreten und können mitdiskutieren.

Hier findest du alle Informationen des LBA.

Technische Details

  • Fluggerät:

    DJI Matrice 4T / 4E

  • Startgewicht:

    1219 g

  • Abmessungen:

    Gefaltet: 260,6 × 113,7 × 138,4 mm (L × B × H) Ausgefaltet: 307,0 × 387,5 × 149,5 mm (L × B × H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    10 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    8 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    21 m/s vorwärts fliegend 18 m/s rückwärts fliegend 19 m/s seitwärts fliegend

  • Fluggerät:

    DJI Mavic 4 Pro

  • Startgewicht:

    1490g

  • Abmessungen:

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

  • Fluggerät:

    DJI Neo

  • Startgewicht:

    135 g

  • Abmessungen:

    130×157×48.5 mm (L×W×H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 3 m/s (Sport mode)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 2 m/s (Sport mode)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    6 m/s (Normal mode) 8 m/s (Sport mode) 16 m/s (Manual mode)

Die Herausforderung: Natur und Technologie im Einklang

Die Natur bietet uns nicht nur eine Heimat für unzählige Tier- und Pflanzenarten, sondern auch einen Ort der Erholung und des Sports. Doch unsere technisierten Freizeitaktivitäten, einschließlich des Fliegens mit Drohnen, können die natürlichen Lebensräume und deren Bewohner beeinträchtigen. Besonders sensible Tierarten können durch Lärm, Bewegung und unerwartetes Erscheinen von Drohnen gestört werden, was zu Konflikten mit dem Naturschutz führt.

Die Bedeutung des Naturschutzes

Die Natur bietet uns nicht nur eine Heimat für unzählige Tier- und Pflanzenarten, sondern auch einen Ort der Erholung und des Sports. Doch unsere technisierten Freizeitaktivitäten, einschließlich des Fliegens mit Drohnen, können die natürlichen Lebensräume und deren Bewohner beeinträchtigen. Besonders sensible Tierarten können durch Lärm, Bewegung und unerwartetes Erscheinen von Drohnen gestört werden, was zu Konflikten mit dem Naturschutz führt.

Das Verhalten der Tiere gegenüber Drohnen

Die Anwesenheit einer Drohne in der Luft kann bei Tieren verschiedene Reaktionen hervorrufen, die stark von der Art, dem Kontext und den spezifischen Eigenschaften des Fluggeräts abhängen. Ein tiefes Verständnis dieser Reaktionen ist entscheidend, um als verantwortungsbewusster Drohnenpilot Konflikte mit der Tierwelt zu vermeiden.

Vögel und ihre Reaktionen

Vögel sind vielleicht die am meisten sichtbaren Tiere, die auf Drohnen reagieren können. Ihre Reaktionen variieren von Neugier bis zu Stress oder Fluchtverhalten, abhängig von der Art, der Jahreszeit und der aktuellen Tätigkeit des Vogels. Einige Vögel, wie z.B. Greifvögel oder Krähen, könnten versuchen, die Drohne als Eindringling in ihrem Territorium mit Scheinangriffen zu vertreiben. Besonders während der Brutzeit können Drohnen Störungen verursachen, die dazu führen, dass Vögel ihre Nester verlassen und somit Eier oder Jungtiere gefährdet werden.

Großtrappen, eine in Deutschland selten gewordene Vogelart, können beispielsweise ihr Gelege verlassen, wenn sie beim Brüten gestört werden. Solche Störungen können fatale Folgen haben, da bereits der Verlust eines einzigen Geleges einen signifikanten Einfluss auf die ohnehin kleinen Populationen haben kann.

Wildtiere und Fluchtverhalten

Nicht nur Vögel, sondern auch andere Wildtiere können empfindlich auf Drohnen reagieren. Die plötzliche Präsenz einer Drohne kann bei Tieren Stress auslösen und zu Fluchtverhalten führen. Dies ist besonders kritisch, wenn es sich um Muttertiere mit Jungtieren handelt, da eine Störung die Bindung und das Überleben der Jungtiere gefährden kann. Außerdem kann die unnötige Flucht, besonders bei größeren Säugetieren, zu Erschöpfung oder in extremen Fällen sogar zum Tod führen.

Vermeidung von Stress und Störungen

Es ist wichtig zu verstehen, dass Tiere, die durch eine Drohne gestört werden, Energie verbrauchen, die sie sonst für die Nahrungssuche, Brutpflege oder Ruhe benötigen würden. In extremen Fällen können wiederholte Störungen sogar dazu führen, dass Tiere ihre gewohnten Lebensräume dauerhaft verlassen.

Um solche negativen Auswirkungen zu vermeiden, ist es entscheidend, die Drohne in sicherer Entfernung zu halten und Flugmanöver zu vermeiden, die Tiere erschrecken oder bedrohen könnten. Die Kenntnis über die Tierwelt in dem Gebiet, über das du fliegen möchtest, kann dir dabei helfen, Situationen einzuschätzen und angemessen zu reagieren.

Deine Rolle als Drohnenpilot

Als Drohnenpilot hast du die einzigartige Möglichkeit, die Natur aus einer neuen Perspektive zu betrachten und diese Eindrücke mit anderen zu teilen. Gleichzeitig trägst du die Verantwortung, deine Flüge so zu planen und durchzuführen, dass sie keine negativen Auswirkungen auf Tiere und ihre Lebensräume haben.

Wie du Störungen vermeiden kannst:

  • Informiere dich vorab: Nutze Apps wie das offizielle Map-Tool, um herauszufinden, ob dein Fluggebiet unter besonderen Schutz steht und welche Regelungen gelten.

  • Wähle fluggeeignete Gebiete: Vermeide sensible Zonen wie Schutzgebiete oder Orte, an denen sich Tiere in kritischen Lebensphasen befinden, wie Brutzonen (z.B. Felswände, Hecken, Walsränder, Schilfflächen)

  • Halte Abstand: Besonders während der Brut- und Aufzuchtzeit solltest du großen Tieren und Vogelansammlungen ausweichen.

  • Sei rücksichtsvoll: Direktes Anfliegen und Verfolgen von Tieren ist tabu. Bricht den Flug ab, wenn du siehst, dass Tiere gestört werden.

Was sagt das Recht?

Das Bundesnaturschutzgesetz und die Luftverkehrs-Ordnung setzen den Rahmen für den Schutz der Natur und die Nutzung des Luftraums. Dein Verständnis und deine Einhaltung dieser Vorschriften sind entscheidend, um Konflikte zu vermeiden. In unserem Onlinekurs findest Du alle weiteren Details dazu sogar komplett kostenlos.

Fazit

Deine Drohne bietet dir die Möglichkeit, die Schönheit der Natur auf eine Weise zu entdecken, die zuvor unvorstellbar war. Doch damit geht eine große Verantwortung einher. Indem du dich informierst, rücksichtsvoll fliegst und die gesetzlichen Regelungen beachtest, trägst du zum Schutz unserer wertvollen Natur bei. Deine Achtsamkeit macht dich nicht nur zu einem besseren Piloten, sondern auch zu einem wertvollen Verbündeten im Kampf um den Erhalt unserer Umwelt. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Natur auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt.

Was sagst Du dazu? Lass es uns im Copteruni Campus diskutieren.

Wir haben diese Infos aus der Broschüre „Drohnen und Naturschutz“, welche vom Bundesamt für Naturschutz herausgegeben wurde. Du kannst Sie hier downloaden.

Über den Autor: Jan Evers

Jan Evers ist ein herausragender Personal Coach im Online-Kursbereich und ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Mit einem Master of Science in Elektrotechnik verfügt er über umfangreiches technisches Wissen. In den letzten 10 Jahren hat Jan Drohnen nicht nur konstruiert und programmiert, sondern auch erfolgreich in großen Filmproduktionen wie "Deutschland von Oben" und verschiedenen Tatort-Folgen eingesetzt. Als aktiver Airline Pilot bringt er zudem wertvolles Fachwissen aus der professionellen Luftfahrt mit. Seine Erfahrung als Ausbilder für Airline-Piloten an einer renommierten Flugschule qualifiziert ihn besonders dafür, Lerninhalte effektiv und verständlich zu vermitteln. Jan Evers vereint Leidenschaft für Drohnen und Luftfahrt, was ihn zu einem exzellenten Coach und Mentor macht.

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A2-Schein: Warum du deine niederländische (NLD) Lizenz jetzt in eine deutsche (DEU) umwandeln solltest

Erinnerst du dich an die Zeit, als du deinen A2-Drohnenführerschein gemacht hast? Für viele Drohnenpiloten in Deutschland führte der Weg damals digital über die Grenze. Der „Holland-Schein“ (oft über den RDW abgewickelt) war in Foren und Facebook-Gruppen der absolute Geheimtipp: Er war billig, die Hürden waren niedrig und man hatte das begehrte EASA-Fernpilotenzeugnis schnell in der Tasche.

Rechtlich war und ist das absolut in Ordnung. Du darfst damit in der gesamten EU fliegen. Doch die Praxis hat gezeigt: Das Papier ist das eine, das Gefühl dabei das andere. Immer mehr Piloten merken, dass die „Abkürzung über Holland“ langfristig zwei gravierende Nachteile mit sich bringt: Ein Image-Problem bei Kontrollen und eklatante Wissenslücken, die beim Fliegen für Unsicherheit sorgen.

In diesem Artikel zeigen wir dir, warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, dieses Kapitel zu schließen und dir kostenlos das deutsche LBA-Zertifikat zu holen – und das sogar ganz ohne erneute Prüfung.

Das „NLD-Stigma“: Warum die ausländische Lizenz für Erklärungsnot sorgt

Stell dir folgendes Szenario vor: Du hast einen gewerblichen Auftrag oder fliegst privat an einer schönen, aber belebten Location. Das Ordnungsamt, die Polizei oder ein kritischer Kunde kommt auf dich zu und bittet um deine Papiere. Du bist entspannt, denn du hast ja deinen Schein.

Du zeigst dein Fernpilotenzeugnis vor. Der Beamte schaut auf die Karte, sieht deine deutsche Adresse, sieht deinen deutschen Personalausweis – und dann fällt sein Blick oben rechts auf das Länderkürzel: NLD.

Die Fragen lassen meist nicht lange auf sich warten:

  • „Wohnen Sie nicht hier? Warum haben Sie eine Lizenz aus den Niederlanden?“
  • „Gilt das hier überhaupt? Wollten Sie die strengen deutschen Prüfungen umgehen?“

Plötzlich bist du in der Defensive. Anstatt als professioneller Pilot wahrgenommen zu werden, musst du dich rechtfertigen. Du erklärst EASA-Recht, EU-Harmonisierung und Bürokratie. Das „gute Gefühl“ ist weg. Es haftet dir – völlig zu Unrecht, aber dennoch spürbar – der Makel an, den „leichten Weg“ gewählt zu haben.

Ein Fernpilotenzeugnis mit dem Kürzel DEU und dem Logo des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) hingegen ist eine klare Ansage. Es signalisiert: Ich kenne die Regeln hier. Ich bin ein geprüfter Pilot nach deutschen Standards. Es schafft sofortiges Vertrauen und beendet Diskussionen, bevor sie entstehen.

Hand aufs Herz: Wie sicher fühlst du dich wirklich am Stick?

Kommen wir zum zweiten, vielleicht noch wichtigeren Punkt: Die Qualität deiner Ausbildung. Seien wir ehrlich – viele der damaligen Online-Kurse aus dem Ausland waren didaktisch schwach. Oft handelte es sich um "PDF-Wüsten" oder einfache Klick-Strecken. Man hat den Schein zwar bekommen, aber das tiefe Verständnis blieb oft auf der Strecke.

Wenn du heute an eine komplexe Flugsituation denkst – zum Beispiel das Fliegen im Langsammodus nahe an unbeteiligten Personen (1:1 Regel vs. 30-Meter-Abstand) – fühlst du dich dann zu 100 % sattelfest?

Hier liegt der Unterschied zur Copteruni: Wir wollen nicht, dass du einfach nur ein Papier hast. Wir wollen, dass du sicher fliegst. Unsere Auffrischung schließt genau die Wissenslücken, die billige Schnellkurse hinterlassen haben. Wir erklären dir die Zusammenhänge verständlich, praxisnah und fundiert.

Die Aktion: Tausche NLD gegen DEU – ohne Prüfung!

Wir machen es dir so einfach wie möglich. Aktuell bieten wir unsere vollständige A2-Auffrischungsschulung kostenlos an.

Das Beste daran: Solange deine aktuelle Lizenz noch gültig ist, musst du keine neue Prüfung ablegen. Es reicht, wenn du unsere Auffrischungsschulung absolvierst.

Das bedeutet für dich:

  1. Deutsches Zertifikat: Nach der Schulung melden wir deine Teilnahme. Du erhältst eine neue Lizenz direkt vom LBA – mit DEU-Kürzel.
  2. Volle Laufzeit: Deine Lizenz wird neu erteilt. Die 5-Jahres-Gültigkeit beginnt ab dem Tag der Auffrischung komplett von vorn.
  3. Kein Prüfungsstress: Du genießt einfach den Kurs, frischst dein Wissen auf und erhältst deine Lizenz.

Kostenübersicht: Dein Deal bis zum 17.02.2026

Transparenz ist uns wichtig. Hier ist genau aufgeschlüsselt, was dich erwartet, wenn du dich jetzt anmeldest:

  • Auffrischungsschulung bei Copteruni: 0,00 € (Aktuell geschenkt!)
  • Ausstellungsgebühr beim LBA: 15,00 € (Hinweis: Diese Verwaltungsgebühr geht direkt an das Amt für das Ausstellen des neuen PDF-Dokuments.)

Der Lifetime-Schutz: Nie wieder für Schulungen zahlen

Willst du das Thema „Kosten für Lizenzverlängerung“ ein für alle Mal abhaken? Du kannst optional für einmalig 29€ unseren Lifetime-Schutz dazu buchen.

Das Prinzip ist simpel: Du zahlst jetzt einmalig 29 € und kannst deine A2-Lizenz in Zukunft alle 5 Jahre kostenlos bei uns auffrischen. Ein Leben lang. Egal, wie oft du verlängern musst.

Achtung: Deadline 17.02.2026 – Danach wird es teurer

Warum du nicht warten solltest? Weil unsere Gratis-Aktion für den Basiskurs ein Ablaufdatum hat. Am 17.02.2026 endet das Angebot.

Ab dem 18.02.2026 stellen wir unser Modell um:

  • Die einfache Auffrischung kostet dann regulär 29 €.
  • Der Lifetime-Schutz kostet weiterhin 29 € (on top).

Das Rechenbeispiel ist eindeutig:

  • Szenario A (Du handelst JETZT): Du zahlst 0 € für den Kurs. Wenn du schlau bist, buchst du für 29 € den Lifetime-Schutz dazu. Gesamtkosten an uns: 29 €.
  • Szenario B (Du wartest bis nach dem 17.02.): Du zahlst 29 € für den Kurs. Willst du dann auch den Lifetime-Schutz, zahlst du weitere 29 €. Gesamtkosten an uns: 58 €.

Du sparst also exakt die Hälfte, wenn du dich jetzt entscheidest.

Fazit: Professionalität kostet dich gerade nur einen Klick

Warum solltest du weiterhin mit einem „Holland-Schein“ fliegen, dich bei Kontrollen unwohl fühlen und unsicher bezüglich der Flugregeln sein?

Es gibt keinen Grund mehr dafür. Kein Prüfungsstress, keine Kurskosten (bis 17.02.) und endlich eine deutsche Lizenz. Hol dir das DEU auf die Karte, die Sicherheit in den Kopf und das gute Gefühl, bei jedem Auftrag perfekt aufgestellt zu sein.

Bist du bereit für dein Upgrade?

Jetzt kostenlos zur A2-Auffrischung anmelden

A2 Drohnenführerschein Verlängerung 2026

Es ist schon wieder fast 5 Jahre her, als damals der neue EU-Drohnenführerschein eingeführt wurde. Und da dieser immer 5 Jahre gültig ist, laufen die ersten Führerscheine bereits am 01.01.2026 aus. Jetzt gibt es neue informationen vom LBA zu der Erneuerung bzw. Auffrischung des Drohnen Führerscheins. Egal, ob A1/A3 oder A2 Lizenz, dieses Thema betrifft alle Drohnenpiloten!

Bestimmt hast Du dich, wie viele andere Drohnenpiloten auch, schon Folgendes gefragt:

  • Wie verlängere ich mein A2 Fernpilotenzeugnis?
  • Was muss ich tun, wenn mein A2 Drohnenführerschein abläuft?

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat am 11. April 2025 ein offizielles Rundschreiben veröffentlicht, in dem es genau darum geht – und wir fassen für dich die wichtigsten Infos zusammen, klar und verständlich.

Welchen Drohnenführerschein brauche ich für die DJI Matrice 4T / 4E?

Wenn du die DJI Matrice 4T oder 4E fliegen möchtest, bist du wahrscheinlich schon auf die neue C2-Zertifizierung gestoßen. Mit ihr kommen klare Vorgaben, welchen Drohnenführerschein du benötigst, um diese Drohnen sicher und legal nutzen zu können. Die Antwort ist einfach: Ohne den A2-Drohnenführerschein kannst du das volle Potenzial dieser Drohnen nicht ausschöpfen.

1:1 Regel in der Praxis

Bestimmt geht es Dir genauso, wie vielen anderen Drohnenpiloten:

Du kennst zwar die 1:1 Regel, weisst aber nicht genau, wie Du diese richtig in der Praxis umsetzen kannst.

Denn wie soll man denn ständig die Entfernung von der Drohne zu einer unbeteiligten Person oder kritischer Infrastruktur messen, wenn man nicht gerade eine recht teure Drohne mit Laserentfernungsmesser hat?

Die gute Nachricht ist: es geht doch recht einfach und zwar mit fast jeder Drohne!

Aber eins nach dem anderen. Ich möchte Dir erstmal erklären, was die 1:1 Regel nochmal genau besagt:

Drohnen und Natur - Ein Leitfaden für Drohnenpiloten

Liebe Drohnenpilotin,

lieber Drohnenpilot,deine Leidenschaft für das Fliegen öffnet dir die Türen zu einer Welt aus einzigartigen Perspektiven und unvergleichlichen Aufnahmen der Natur. Doch mit dieser Freiheit geht auch eine große Verantwortung einher – die Verantwortung, unsere natürlichen Lebensräume zu schützen und zu bewahren. In diesem Blogartikel möchte ich dich dazu ermutigen, deinen Horizont zu erweitern und die Auswirkungen deiner Drohnenflüge auf die Umwelt zu verstehen. Lass uns gemeinsam erkunden, wie du mit deiner Drohne die Schönheit der Natur einfangen kannst, ohne sie zu stören.

Unbeteiligte Personen - Auch in Fahrzeugen

Das Problem

Bisher war es so, dass die EASA Regeln nichts Konkretes ausgesagt haben, um die Gefahr, welche von Drohnen auf Fahrzeuge am Boden ausgeht, zu reduzieren. Das Luftfahrt-Bundesamt hat in der A1/A3 Schulung beigebracht, dass auch Personen in Fahrzeugen als unbeteiligte Dritte zu sehen sind.Die Auswirkungen dieser Sichtweise auf die Praxis hat sich dann schnell gezeigt und wurde oft in Foren etc. kontrovers diskutiert: man konnte dann kaum noch professionell in der Nähe von Straßen fliegen, wenn man es ganz eng gesehen hat.Deshalb wurden jetzt von der EASA - Best Practices herausgegeben, welche dazu dienen sollen, den Piloten einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie sie mit solchen Situationen in Zukunft umgehen sollen.

VLOS Distance: Wie weit darf ich meine Drohne fliegen?

Seit der Einführung der neuen EASA Drohnenregeln im Jahr 2021 hat man mittlerweile einiges an Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrungen will die EASA nun mit allen Beteiligten teilen. Dazu haben sie die Guidelines on operations in the open and specific category am 31.01.2024 veröffentlicht.

In diesem Blogbeitrag möchten wir dir die Berechnung der sogenannten VLOS Distance einmal näher bringen – mit konkreten Formeln, Beispielrechnungen und einer Tabelle für alle gängigen DJI Drohnen.