Drohnenführerschein Förderung 2026: BG BAU zahlt bis 2.000 €

Handwerker steuert vom Boden aus eine Drohne, die das Ziegeldach eines Wohnhauses inspiziert

Die BG BAU fördert seit Juli 2026 Drohnen im Handwerk: Mitgliedsbetriebe bekommen bis zu 50 % der Nettokosten für A2-Drohnenführerschein, C1- oder C2-Drohne und LBA-Registrierung erstattet – maximal 2.000 € pro Jahr. Die Förderung gilt rückwirkend für Käufe und Führerscheine ab dem 1. Januar 2026.

Hier erfährst du, wer die Förderung bekommt, welche Drohnen förderfähig sind, welche Nachweise du brauchst und in welcher Reihenfolge du vorgehst.

Technische Details

  • Fluggerät:

    DJI Matrice 4T / 4E

  • Startgewicht:

    1219 g

  • Abmessungen:

    Gefaltet: 260,6 × 113,7 × 138,4 mm (L × B × H) Ausgefaltet: 307,0 × 387,5 × 149,5 mm (L × B × H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    10 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    8 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    21 m/s vorwärts fliegend 18 m/s rückwärts fliegend 19 m/s seitwärts fliegend

  • Fluggerät:

    DJI Mavic 4 Pro

  • Startgewicht:

    1490g

  • Abmessungen:

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

  • Fluggerät:

    DJI Neo

  • Startgewicht:

    135 g

  • Abmessungen:

    130×157×48.5 mm (L×W×H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 3 m/s (Sport mode)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 2 m/s (Sport mode)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    6 m/s (Normal mode) 8 m/s (Sport mode) 16 m/s (Manual mode)

Kurz erklärt

  • Die BG BAU erstattet Mitgliedsbetrieben bis zu 50 % der Nettokosten, höchstens 2.000 € pro Jahr.

  • Bezuschusst werden der A2-Drohnenführerschein samt Verlängerung, neue C1- und C2-Drohnen und die LBA-Registrierung.

  • Es zählt alles, was ab dem 1. Januar 2026 gekauft oder ausgestellt wurde.

  • Wer fliegt, braucht die A2 – auch dort, wo luftrechtlich A1/A3 genügt.

  • Vor dem Antrag stehen drei gewerbliche Einsätze im Flugbuch und ein Haftpflichtnachweis.

  • Die Rechnung darf beim Einreichen höchstens 365 Tage alt sein.

  • Leer gehen aus: A1/A3 allein, C0- sowie C3- bis C6-Drohnen, Gebrauchtgeräte, Software und Zubehör.

Warum fördert die BG BAU Drohnen?

Wer Dach, Fassade oder Schornstein begehen muss, um etwas zu prüfen oder zu vermessen, riskiert einen Absturz. Eine Drohne erledigt diese Vorarbeit vom Boden aus. Die BG BAU hat Drohnen deshalb zum 1. Juli 2026 als Arbeitsschutzprämie in ihren Förderkatalog aufgenommen.

Als betroffene Gewerke nennt die BG BAU zum Beispiel Zimmerer, Dachdecker, Schornsteinfeger und Gebäudereinigung. Beantragen können die Förderung alle Betriebe, die bei der BG BAU versichert sind.

Was fördert die BG BAU?

MaßnahmeBedingung
A2-Drohnenführerschein (inkl. A1/A3)Ausstellungsdatum ab 01.01.2026, mindestens eine förderfähige Drohne im Betrieb im Einsatz
Verlängerung eines bestehenden Drohnenführerscheinswie oben
Drohne der Klasse C1 oder C2neu, Kaufdatum ab 01.01.2026, gewerblich eingesetzt
LBA-Registrierung als BetreiberGebühren im Rahmen der Fördergrenze

Die Förderung beträgt bis zu 50 % der Netto-Gesamtkosten, maximal 2.000 € pro Jahr und Mitgliedsbetrieb. Du kannst einen einzelnen Posten oder eine Kombination beantragen. Die Förderung ist beitragsunabhängig: Die Höhe deines BG-BAU-Beitrags spielt keine Rolle.

Nicht gefördert werden der A1/A3-Schein allein, Drohnen der Klassen C0 und C3 bis C6, gebrauchte Drohnen, Zusatzsoftware sowie Sonder- und Zusatzausstattung.

Welche Drohnen sind förderfähig?

Förderfähig sind nach der EU-Drohnenverordnung zertifizierte und gekennzeichnete Drohnen der Klassen C1 und C2. Die BG BAU führt dazu eine Liste geeigneter Modelle (Stand 10.07.2026). Die Liste ist nicht abschließend und wird laufend aktualisiert – auch andere Drohnen mit C1- oder C2-Etikett können die Anforderungen erfüllen.

KlasseHerstellerModell
C1DJIMavic 3 Classic
C1DJIMavic 3 V2.0
C1DJIMavic 3 Cine V2.0
C1DJIAir 2S
C1DJIAir 3
C1DJIAir 3S
C1DJIMini 4 Pro (nur Fly More Combo, Version mit 342 g)
C1DJIMini 5 Pro Fly More Combo Plus
C1DJIAvata 2
C1DJIAvata 360
C1DJILito X1 Fly More Combo Plus
C2AgEaglesenseFly eBee
C2Autel RoboticsEVO II V3
C2DJIMavic 3E EU
C2DJIMavic 3T EU
C2DJIMavic 3M EU
C2DJIMavic 3 Pro
C2DJIMavic 4 Pro
C2DJIMatrice M30 EU
C2DJIMatrice M30T EU
C2DJIMatrice 4D
C2DJIMatrice 4E
C2DJIMatrice 4T

Achte beim Kauf auf das Klassenetikett und lass dir Hersteller, Modellbezeichnung und Artikelnummer auf die Rechnung schreiben. Viele beliebte Kompaktdrohnen tragen ein C0-Label und sind damit nicht förderfähig.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

  1. Du bist BG-BAU-Mitgliedsbetrieb. Ob dein Betrieb bei der BG BAU versichert ist, siehst du auf deinem Beitragsbescheid.

  2. Jeder eingesetzte Pilot hat eine gültige A2. Das gilt auch dann, wenn für deinen Einsatz eigentlich A1/A3 reichen würde. Fliegen mehrere Mitarbeitende, braucht jeder seinen eigenen Nachweis.

  3. Drei gewerbliche Einsätze im Flugbuch. Mit jeder geförderten Drohne musst du mindestens drei betriebliche Flüge im Flug- bzw. Logbuch nachweisen.

  4. Haftpflicht für den Drohnenbetrieb. Entweder eine eigene Drohnenhaftpflicht oder die Bestätigung, dass deine Betriebshaftpflicht den Drohnenbetrieb abdeckt.

  5. Förderstufe 1 der beitragsunabhängigen Förderung. Zusätzlich gelten die allgemeinen Anforderungen dieser Förderstufe.

Was zur Förderstufe 1 gehört, beschreibt die BG BAU in ihren häufig gestellten Fragen an einem Beispielbetrieb: mehr als ein Beschäftigter, ein ausgeglichenes Beitragskonto, eine vorliegende Gefährdungsbeurteilung, eine Beratung durch eine Aufsichtsperson der BG BAU und eine unterzeichnete Betriebliche Erklärung. Klär vor dem Kauf mit der BG BAU, ob dein Betrieb diese Punkte erfüllt.

A2-Drohnenführerschein: Ablauf, Dauer und Kosten

Die BG BAU verlangt die A2 für jeden Piloten, obwohl eine C1-Drohne luftrechtlich schon mit dem A1/A3-Kompetenznachweis geflogen werden darf. Sie legt die Messlatte damit höher als das Luftrecht. Aus unserer Sicht als Flugschule ist das nachvollziehbar: In der A2 geht es um Meteorologie, Flugleistung und den Umgang mit Risiken am Boden – genau das, was auf einer Baustelle zählt.

Für das EU-Fernpiloten-Zeugnis A2 nennt das Luftfahrt-Bundesamt drei Schritte in dieser Reihenfolge:

  1. A1/A3-Kompetenznachweis als Grundlage.

  2. Praktisches Selbststudium mit einer Erklärung, dass du es abgeschlossen hast.

  3. Zusätzliche Theorieprüfung bei einer vom LBA benannten Prüfstelle: 30 Multiple-Choice-Fragen aus drei Fachgebieten, bestanden ab 75 % richtigen Antworten.

Dauer: Beim A2-Drohnenführerschein der Copteruni brauchen die meisten rund vier Stunden für die Vorbereitung, wir empfehlen weitere vier Stunden zum Festigen. Die Prüfung dauert 40 Minuten und du legst sie online bei uns als LBA-Prüfstelle ab.

Kosten: Das Lifetime-Paket kostet 299 € (rund 251 € netto). Die Auffrischung alle fünf Jahre ist darin enthalten.

Mehrere Mitarbeitende: Jede Person, die im Flugbuch als Pilot steht, braucht ihren eigenen A2-Nachweis. Plane die Kurse also pro Kopf ein.

Praxisanteil: Die BG BAU spricht von einem Drohnenführerschein „mit praktischem Seminaranteil“. Als Nachweis verlangt sie den gültigen EU-Drohnenführerschein der Klasse A2. Die Voraussetzungen des LBA sehen als Praxisteil ein Selbststudium mit Erklärung vor. Wie die BG BAU das bei einer online erworbenen A2 bewertet, haben wir bei ihr angefragt und tragen die Antwort hier nach. Wenn du vorher Sicherheit brauchst, frag vor der Buchung direkt bei der BG BAU nach.

Wie beantragst du die Förderung? Schritt für Schritt

Die Reihenfolge ist wichtig, denn den Antrag stellst du erst, wenn alle Nachweise vorliegen.

  1. Mitgliedschaft und Förderstufe prüfen. Ist dein Betrieb bei der BG BAU versichert und erfüllt er die Anforderungen der Förderstufe 1?

  2. A2-Drohnenführerschein machen. Für jeden Piloten, zum Beispiel mit dem A2-Kurs der Copteruni.

  3. Beim LBA registrieren. Die Registrierung ist ab 250 g Abflugmasse Pflicht und gilt für dich als Betreiber, nicht pro Drohne.

  4. C1- oder C2-Drohne kaufen. Neu, mit Klassenetikett und Kaufdatum ab 01.01.2026. Auf der Rechnung müssen Hersteller, Modellbezeichnung und Artikelnummer stehen.

  5. Versicherung klären. Drohnenhaftpflicht abschließen oder die Deckung schriftlich bestätigen lassen.

  6. Drei Aufträge fliegen und eintragen. Datum, Pilot, Drohne, Einsatzort und Zweck ins Flugbuch.

  7. Antrag stellen. Online über das Antwortportal der BG BAU, mit Rechnungen und allen Nachweisen. Die Rechnungen dürfen dann höchstens 365 Tage alt sein.

Wie viel Geld bekommst du? Ein Rechenbeispiel

Ein Dachdeckerbetrieb kauft im Mai 2026 eine C2-Drohne für 2.800 € netto. Der Meister macht die A2 bei Copteruni im Lifetime-Paket (299 € brutto, rund 251 € netto). Zusammen mit der LBA-Registrierung liegen die Kosten bei rund 3.100 € netto.

50 % davon sind rund 1.550 €. Das liegt unter der Obergrenze, der Betrieb kann also den vollen Fördersatz bekommen.

Kauft der Betrieb im selben Jahr eine zweite Drohne dazu, greift die Grenze von 2.000 €. Alles darüber trägt der Betrieb selbst, denn die Obergrenze gilt pro Jahr und Mitgliedsbetrieb.

Weitere Konstellationen im Überblick (gerundete Beispielwerte):

BeispielNettokostenZuschuss (bis zu)
A2 für zwei Piloten, förderfähige Drohne schon im Betriebrund 500 €rund 250 €
A2, LBA-Registrierung und C1-Drohne für 900 €rund 1.200 €rund 600 €
A2, LBA-Registrierung und C2-Drohne für 2.800 €rund 3.100 €rund 1.550 €
A2 für zwei Piloten und C2-Drohne für 4.500 €rund 5.000 €2.000 € (Obergrenze)

Welche Fehler kosten dich die Förderung?

  • Die falsche Drohne. C0-Drohnen sind nicht förderfähig. Die DJI Mini 4 Pro steht nur in der Fly-More-Combo-Variante mit 342 g auf der Liste.

  • Nur A1/A3. Der kleine Schein allein wird nicht gefördert und reicht auch nicht als Pilotennachweis.

  • Antrag zu früh. Ohne drei eingetragene gewerbliche Einsätze fehlt dir ein Pflichtnachweis.

  • Antrag zu spät. Ist die Rechnung bei der Einreichung älter als 365 Tage, wird sie nicht mehr berücksichtigt.

  • Rechnung ohne Artikelnummer. Die BG BAU verlangt Hersteller, Modellbezeichnung und Artikelnummer auf der Rechnung. Fehlt etwas, kann sie den Antrag ablehnen.

  • Software und Extras eingeplant. Zusatzsoftware sowie Sonder- und Zusatzausstattung bezuschusst die BG BAU nicht.

  • Kein Flugbuch. Das Logbuch ist Pflicht. Fang mit dem ersten Flug an, nicht erst vor dem Antrag.

  • Schein abgelaufen. Eine abgelaufene A2 zählt nicht. Verlängere deinen A2-Drohnenführerschein rechtzeitig – solange er noch gültig ist, geht das per Auffrischungsschulung statt neuer Prüfung.

Die Förderung ändert außerdem nichts an den Flugregeln. Für Einsätze, die über die offene Kategorie hinausgehen, brauchst du weitere Nachweise wie den STS-Drohnenführerschein.

Dein A2-Drohnenführerschein bei Copteruni

Copteruni ist LBA-zertifizierte Prüfstelle (DE.PStF.008) und war 2017 der erste Anbieter mit LBA-zugelassener Online-Prüfung. Wir bilden Drohnenpiloten aus – auch für Feuerwehren, THW und Polizei.

Du lernst in deinem Tempo, die Prüfung legst du auch abends oder am Wochenende ab. Das Basic Flight Training für dein praktisches Selbsttraining, Bestehensgarantie, 14 Tage Geld-zurück-Garantie und Lifetime-Zugang sind inklusive.

Teste den A2-Kurs kostenlos – das komplette Luftrecht ist schon drin.

Häufige Fragen zur BG-BAU-Förderung

Wird der Drohnenführerschein gefördert?

Ja, für Mitgliedsbetriebe der BG BAU. Gefördert werden der A2-Drohnenführerschein und seine Verlängerung mit bis zu 50 % der Nettokosten, zusammen mit Drohne und LBA-Registrierung bis maximal 2.000 € pro Jahr und Betrieb.

Wird auch der A1/A3-Drohnenführerschein gefördert?

Nein, nicht allein. Die BG BAU fördert nur den A2-Drohnenführerschein, der den A1/A3-Schein einschließt. Jeder eingesetzte Pilot muss eine gültige A2 haben, auch wenn für den Einsatz A1/A3 reichen würde.

Brauchen mehrere Mitarbeitende jeweils eine eigene A2?

Ja. Der A2-Nachweis ist für jede Person einzeln zu erbringen, die als Pilot im Flug- oder Logbuch eingetragen ist.

Welche Drohnen fördert die BG BAU?

Neue Drohnen der Klassen C1 und C2, gekauft ab dem 1. Januar 2026 und gewerblich eingesetzt. Drohnen der Klassen C0 und C3 bis C6, gebrauchte Geräte, Zusatzsoftware und Zubehör sind ausgeschlossen.

Zählt die Drohnenhaftpflicht zu den förderfähigen Kosten?

Nein. Die Haftpflicht für den Drohnenbetrieb ist ein Pflichtnachweis, aber kein Fördergegenstand. Auch Zusatzsoftware sowie Sonder- und Zusatzausstattung bezuschusst die BG BAU nicht.

Wer kann die Förderung beantragen?

Unternehmen, die bei der BG BAU versichert sind. Als betroffene Gewerke nennt die BG BAU zum Beispiel Zimmerer, Dachdecker, Schornsteinfeger und Gebäudereinigung. Die Förderung ist beitragsunabhängig, die Höhe des BG-BAU-Beitrags spielt also keine Rolle.

Ich habe meine Drohne schon im Frühjahr 2026 gekauft. Bekomme ich die Förderung trotzdem?

Ja, wenn die übrigen Bedingungen erfüllt sind. Die BG BAU hat die Prämie zum 1. Juli 2026 eingeführt, fördert aber rückwirkend Drohnen mit Kaufdatum und Führerscheine mit Ausstellungsdatum ab dem 1. Januar 2026.

Welche Nachweise brauche ich für den Antrag?

Den gültigen A2-Drohnenführerschein jedes eingesetzten Piloten, ein Flug- oder Logbuch mit mindestens drei gewerblichen Einsätzen pro geförderter Drohne, einen Haftpflichtnachweis für den Drohnenbetrieb und die Rechnungen.

Wie lange kann ich die Rechnung einreichen?

Rechnungen dürfen bei der Einreichung nicht älter als 365 Tage sein, maßgebend ist das Rechnungsdatum. Auf der Rechnung müssen Hersteller, Modellbezeichnung und Artikelnummer des Herstellers stehen.

Wann und wo stelle ich den Antrag?

Erst nach den drei gewerblichen Einsätzen, denn die Nachweise reichst du mit dem Antrag ein. Den Antrag stellst du online über das Antwortportal der BG BAU.

Bekomme ich die Förderung sicher, wenn ich alle Nachweise habe?

Nein. Die BG BAU prüft jeden Antrag und fördert, solange die Fördermittel nicht erschöpft sind. Anfang Oktober 2026 meldet die Prämienseite der BG BAU: Fördermittel sind verfügbar.

Wie lange dauert der A2-Drohnenführerschein?

Bei Copteruni brauchen die meisten rund vier Stunden für die Vorbereitung, wir empfehlen weitere vier Stunden zum Festigen. Die Theorieprüfung selbst dauert 40 Minuten und besteht aus 30 Multiple-Choice-Fragen.

Ansprechpartner und Quellen

Über den Autor: Jan Evers

Jan Evers ist ein herausragender Personal Coach im Online-Kursbereich und ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Mit einem Master of Science in Elektrotechnik verfügt er über umfangreiches technisches Wissen. In den letzten 10 Jahren hat Jan Drohnen nicht nur konstruiert und programmiert, sondern auch erfolgreich in großen Filmproduktionen wie "Deutschland von Oben" und verschiedenen Tatort-Folgen eingesetzt. Als aktiver Airline Pilot bringt er zudem wertvolles Fachwissen aus der professionellen Luftfahrt mit. Seine Erfahrung als Ausbilder für Airline-Piloten an einer renommierten Flugschule qualifiziert ihn besonders dafür, Lerninhalte effektiv und verständlich zu vermitteln. Jan Evers vereint Leidenschaft für Drohnen und Luftfahrt, was ihn zu einem exzellenten Coach und Mentor macht.

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A2-Schein: Warum du deine niederländische (NLD) Lizenz jetzt in eine deutsche (DEU) umwandeln solltest

Erinnerst du dich an die Zeit, als du deinen A2-Drohnenführerschein gemacht hast? Für viele Drohnenpiloten in Deutschland führte der Weg damals digital über die Grenze. Der „Holland-Schein“ (oft über den RDW abgewickelt) war in Foren und Facebook-Gruppen der absolute Geheimtipp: Er war billig, die Hürden waren niedrig und man hatte das begehrte EASA-Fernpilotenzeugnis schnell in der Tasche.

Rechtlich war und ist das absolut in Ordnung. Du darfst damit in der gesamten EU fliegen. Doch die Praxis hat gezeigt: Das Papier ist das eine, das Gefühl dabei das andere. Immer mehr Piloten merken, dass die „Abkürzung über Holland“ langfristig zwei gravierende Nachteile mit sich bringt: Ein Image-Problem bei Kontrollen und eklatante Wissenslücken, die beim Fliegen für Unsicherheit sorgen.

In diesem Artikel zeigen wir dir, warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, dieses Kapitel zu schließen und dir kostenlos das deutsche LBA-Zertifikat zu holen – und das sogar ganz ohne erneute Prüfung.

Das „NLD-Stigma“: Warum die ausländische Lizenz für Erklärungsnot sorgt

Stell dir folgendes Szenario vor: Du hast einen gewerblichen Auftrag oder fliegst privat an einer schönen, aber belebten Location. Das Ordnungsamt, die Polizei oder ein kritischer Kunde kommt auf dich zu und bittet um deine Papiere. Du bist entspannt, denn du hast ja deinen Schein.

Du zeigst dein Fernpilotenzeugnis vor. Der Beamte schaut auf die Karte, sieht deine deutsche Adresse, sieht deinen deutschen Personalausweis – und dann fällt sein Blick oben rechts auf das Länderkürzel: NLD.

Die Fragen lassen meist nicht lange auf sich warten:

  • „Wohnen Sie nicht hier? Warum haben Sie eine Lizenz aus den Niederlanden?“
  • „Gilt das hier überhaupt? Wollten Sie die strengen deutschen Prüfungen umgehen?“

Plötzlich bist du in der Defensive. Anstatt als professioneller Pilot wahrgenommen zu werden, musst du dich rechtfertigen. Du erklärst EASA-Recht, EU-Harmonisierung und Bürokratie. Das „gute Gefühl“ ist weg. Es haftet dir – völlig zu Unrecht, aber dennoch spürbar – der Makel an, den „leichten Weg“ gewählt zu haben.

Ein Fernpilotenzeugnis mit dem Kürzel DEU und dem Logo des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) hingegen ist eine klare Ansage. Es signalisiert: Ich kenne die Regeln hier. Ich bin ein geprüfter Pilot nach deutschen Standards. Es schafft sofortiges Vertrauen und beendet Diskussionen, bevor sie entstehen.

Hand aufs Herz: Wie sicher fühlst du dich wirklich am Stick?

Kommen wir zum zweiten, vielleicht noch wichtigeren Punkt: Die Qualität deiner Ausbildung. Seien wir ehrlich – viele der damaligen Online-Kurse aus dem Ausland waren didaktisch schwach. Oft handelte es sich um "PDF-Wüsten" oder einfache Klick-Strecken. Man hat den Schein zwar bekommen, aber das tiefe Verständnis blieb oft auf der Strecke.

Wenn du heute an eine komplexe Flugsituation denkst – zum Beispiel das Fliegen im Langsammodus nahe an unbeteiligten Personen (1:1 Regel vs. 30-Meter-Abstand) – fühlst du dich dann zu 100 % sattelfest?

Hier liegt der Unterschied zur Copteruni: Wir wollen nicht, dass du einfach nur ein Papier hast. Wir wollen, dass du sicher fliegst. Unsere Auffrischung schließt genau die Wissenslücken, die billige Schnellkurse hinterlassen haben. Wir erklären dir die Zusammenhänge verständlich, praxisnah und fundiert.

Die Aktion: Tausche NLD gegen DEU – ohne Prüfung!

Wir machen es dir so einfach wie möglich. Aktuell bieten wir unsere vollständige A2-Auffrischungsschulung kostenlos an.

Das Beste daran: Solange deine aktuelle Lizenz noch gültig ist, musst du keine neue Prüfung ablegen. Es reicht, wenn du unsere Auffrischungsschulung absolvierst.

Das bedeutet für dich:

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A2 Drohnenführerschein verlängern: Das sagen Blackstage & Drohnen.de zum Copteruni-Kurs

Die Frist läuft ab: Viele Fernpiloten müssen ihren EU-Fernpilotenzeugnis A2 jetzt verlängern. Doch wie läuft das ab? Ist es kompliziert? Und was kostet es wirklich? Zwei der bekanntesten Stimmen der deutschen Drohnen-Community – Blackstage Drohnen Tipps und Drohnen.de – haben unseren Service zur A2-Verlängerung getestet.

Das Ergebnis in aller Kürze: Es ist schneller, einfacher und günstiger, als viele dachten. Hier fassen wir ihre Erfahrungen und Insider-Tipps zusammen.

1. Blackstage Drohnen Tipps: "Super einfach und in einer Stunde erledigt"

In seinem aktuellen Video beschreibt Silvan von Blackstage Drohnen Tipps ein Problem, das viele Piloten kennen: Beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) direkt lässt sich oft nur der kleine A1/A3-Schein verlängern, für den großen A2-Schein fehlte ihm dort eine einfache Option. Seine Erfahrung mit der Copteruni-Lösung war eindeutig:

  • ‍Keine Prüfungsangst: Silvan betont, dass der Kurs keine klassische, schwere Abschlussprüfung beinhaltet. Stattdessen gibt es kurze Lernvideos (ca. 3–5 Minuten) und einfache Quizfragen.‍
  • Fehler sind erlaubt: Selbst wenn man eine Frage falsch beantwortet, kann man diese beliebig oft wiederholen, bis man die nötigen 75 % erreicht hat.‍
  • Zeitsparend: Er hat für den kompletten Prozess – vom Login bis zum Zertifikat – nur etwa eine Stunde benötigt.

Sein Fazit zur Lifetime-Option: Er entschied sich für das "Sorglos-Paket" für einmalig 29 €. Damit ist er vor künftigen Preiserhöhungen geschützt und kann den Schein in 5 Jahren kostenlos erneut verlängern.

Hier das Video von Blackstage Drohnen Tipps ansehen:

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2. Drohnen.de: "Der Oberknaller – auch für Auslandslizenzen"

Der Kanal Drohnen.de geht in seinem Review noch einen Schritt weiter und beleuchtet die strategischen Vorteile unserer Verlängerung. Besonders spannend ist das Angebot für Piloten, die ihren ursprünglichen Schein nicht in Deutschland gemacht haben.

Die wichtigsten Erkenntnisse von Drohnen.de:

  • ‍Der "Kombi-Trick": Wer den großen A2-Schein verlängert, verlängert damit automatisch auch den kleinen A1/A3-Schein. Man spart sich also die doppelte Bürokratie und hat für beide Lizenzen wieder 5 Jahre Ruhe.‍
  • Rettung für Auslands-Scheine: Viele Piloten haben ihren ersten A2-Schein in den Niederlanden oder anderen EU-Ländern gemacht. Drohnen.de bestätigt: Über die Copteruni lässt sich dieser Auslandsschein problemlos in eine deutsche LBA-Lizenz umschreiben und verlängern.‍
  • Kostenlos-Aktion: Das Video hebt hervor, dass die reine Verlängerung (ohne Lifetime) über unser Spezialangebot aktuell komplett kostenlos ist (zzgl. LBA-Gebühren).

Hier das Video von Drohnen.de ansehen:

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Häufige Fragen zur A2-Verlängerung

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Muss ich eine neue Prüfung ablegen?

Nein, es gibt keine klassische Prüfung wie beim ersten Mal. Der Auffrischungskurs besteht aus einzelnen Kapiteln mit Lernkontrollen (Quizfragen). Diese können bei Fehlern so oft wiederholt werden, bis sie bestanden sind.

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Was kostet die Verlängerung wirklich?

Die Kursgebühr für die einfache Verlängerung beträgt aktionsbedingt aktuell 0 €. Es fällt lediglich die amtliche Gebühr des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) in Höhe von 15 € für die Ausstellung des neuen PDF-Zertifikats an. Optional kann für einmalig 29 € ein Lifetime-Schutz hinzugebucht werden.

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Kann ich auch einen niederländischen A2-Schein verlängern?

Ja. Da EU-Drohnenführerscheine europaweit gültig sind, können auch Lizenzen aus anderen EU-Staaten (z. B. Niederlande) im Rahmen der Verlängerung bei der Copteruni in eine deutsche Lizenz umgeschrieben werden.

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Lohnt sich die Lifetime-Option?

Beide Experten empfehlen die Lifetime-Option für 29 €. Sie sichert eine lebenslange, kostenlose Auffrischung alle 5 Jahre und schützt vor zukünftigen Preiserhöhungen für den Kurs.

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Fazit: Jetzt handeln und 5 Jahre Ruhe haben

Egal ob ihr wie Silvan von Blackstage einfach schnell und stressfrei "durch sein" wollt, oder wie Drohnen.de strategisch plant, um auch Auslandslizenzen zu sichern: Die digitale A2-Verlängerung ist der einfachste Weg zum neuen Schein.

Bereit für die Verlängerung? Nutze jetzt unseren Kurs und sichere dir deine Lizenz für die nächsten 5 Jahre – bequem vom Sofa aus.

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Die 5 wichtigsten Flugprinzipien für Drohnenpiloten

Drohnenfliegen fasziniert – doch wer langfristig Freude daran haben möchte, sollte einige grundlegende Prinzipien kennen und verinnerlichen. Sie helfen nicht nur dabei, die eigene Drohne heil nach Hause zu bringen, sondern sorgen auch für Sicherheit im Luftraum. In diesem Beitrag fassen wir die zentralen Regeln für den sicheren Drohnenflug zusammen.

1. Das Heck der Drohne zeigt immer zu dir

Das wichtigste Prinzip lautet: Fliege immer so, dass das Heck der Drohne zu dir zeigt.

Dadurch behältst du eine klare Referenz, und deine Steuerbefehle bleiben intuitiv. Verlierst du diese Orientierung, kann es leicht passieren, dass du falsche Steuermanöver ausführst – mit der Folge, dass die Drohne unkontrolliert in Bäume oder andere Hindernisse fliegt.

2. Strikte Trennung von Sichtflug und Monitorflug (FPV)

Ein weiterer Schlüssel zur sicheren Steuerung ist die klare Trennung zwischen Sichtflug und Monitorflug (FPV).

Wird beides vermischt, steigt das Risiko, dass deine Orientierung durcheinandergerät. Deshalb: Entweder steuerst du ausschließlich nach Sicht oder ausschließlich über den Monitor – und der Übergang sollte stets bewusst und prozedural erfolgen.

3. Niemals hinter dir fliegen

Auch wenn es verlockend klingt – fliege niemals hinter dir. Sobald die Drohne deine Position überfliegt und hinter dich gerät, ist deine Steuerlogik invertiert. Vorwärts wird rückwärts, links wird rechts. Besonders für unerfahrene Piloten ist das extrem gefährlich, da es schnell zu Kontrollverlust führt.

4. Automatisierung gezielt einsetzen

Moderne Drohnen bieten vielfältige Automatisierungsfunktionen wie GPS-gestützte Positionsstabilisierung. Diese solltest du nutzen, wenn es Sinn macht – etwa beim Filmen oder Fotografieren.

Im GPS-Modus hält die Drohne ihre Position, gleicht Windböen aus und entlastet dich mental. Gleichzeitig ist es wichtig, auch ohne GPS sicher fliegen zu können – etwa im Attitude-Modus, wo du Wind und Schwebeflug aktiv selbst kontrollieren musst.

Die Faustregel: Nutze Automatisierung bewusst, aber bleib jederzeit manuell handlungsfähig.

5. Kenne die Limits deiner Drohne

Jede Drohne hat technische Grenzen, die du unbedingt kennen musst – insbesondere beim Windlimit.

Ein Beispiel: Liegt das Limit bei 12 m/s, kann ein Flug darüber hinaus nicht nur gefährlich werden, sondern auch versicherungstechnische Probleme verursachen. Lies die Betriebsanleitung deiner Drohne gründlich und halte dich strikt an die Vorgaben.

Fazit: Sicherheit geht vor

Die Grundprinzipien für sicheres Drohnenfliegen lassen sich auf drei Kernpunkte verdichten:

  • Heck zeigt zu dir – für klare Orientierung.
  • Sichtflug und Monitorflug trennen – um Verwirrung zu vermeiden.
  • Nie hinter dir fliegen – um Kontrollverlust vorzubeugen.

In Kombination mit einem bewussten Einsatz von Automatisierung und dem genauen Wissen über die Limits deiner Drohne schaffst du die Grundlage für lange, sichere und erfolgreiche Flüge.

A2 Drohnenführerschein Verlängerung 2026

Es ist schon wieder fast 5 Jahre her, als damals der neue EU-Drohnenführerschein eingeführt wurde. Und da dieser immer 5 Jahre gültig ist, laufen die ersten Führerscheine bereits am 01.01.2026 aus. Jetzt gibt es neue informationen vom LBA zu der Erneuerung bzw. Auffrischung des Drohnen Führerscheins. Egal, ob A1/A3 oder A2 Lizenz, dieses Thema betrifft alle Drohnenpiloten!

Bestimmt hast Du dich, wie viele andere Drohnenpiloten auch, schon Folgendes gefragt:

  • Wie verlängere ich mein A2 Fernpilotenzeugnis?
  • Was muss ich tun, wenn mein A2 Drohnenführerschein abläuft?

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat am 11. April 2025 ein offizielles Rundschreiben veröffentlicht, in dem es genau darum geht – und wir fassen für dich die wichtigsten Infos zusammen, klar und verständlich.

DJI Mavic 4 Pro: Alles was Du wissen musst!

Die DJI Mavic 4 Pro ist aktuell eines der fortschrittlichsten Drohnenmodelle auf dem Markt – mit einer Dreifachkamera, einem revolutionären Gimbal und enormer Bildqualität. Doch: Wer diese Drohne in Deutschland legal und sinnvoll nutzen will, braucht mehr als nur technisches Verständnis – der A2-Drohnenführerschein ist Pflicht.

Welchen Drohnenführerschein brauche ich für die DJI Matrice 4T / 4E?

Wenn du die DJI Matrice 4T oder 4E fliegen möchtest, bist du wahrscheinlich schon auf die neue C2-Zertifizierung gestoßen. Mit ihr kommen klare Vorgaben, welchen Drohnenführerschein du benötigst, um diese Drohnen sicher und legal nutzen zu können. Die Antwort ist einfach: Ohne den A2-Drohnenführerschein kannst du das volle Potenzial dieser Drohnen nicht ausschöpfen.

DJI Neo

Du bist auf der Suche nach einer Drohne, die nicht nur einfach zu bedienen ist, sondern auch richtig coole Videos und Fotos schießt? Dann solltest du dir die DJI Neo mal genauer anschauen! Sie ist perfekt für Einsteiger, die ohne viel Aufwand tolle Aufnahmen machen wollen – und das Beste daran: Sie kostet gerade mal 199 Euro.