DJI Matrice 5T & 5TD: Alle Daten und welcher Drohnenführerschein nötig ist

DJI Matrice 5T fliegt in der Dämmerung vor einer Bergkette (Bild: DJI)

Mit der DJI Matrice 5T bringt DJI eine neue Wärmebilddrohne für Rettungseinsätze, Inspektion und Vermessung auf den Markt. Sie sieht im Dunkeln mehr als jede kompakte DJI-Drohne zuvor: 1K-Wärmebild, Farbnachtsicht, LiDAR und Radar, dazu bis zu 59 Minuten Flugzeit und Schutz vor Regen. Schon im Oktober kam die Schwester Matrice 5TD, die vollautomatisch aus dem neuen DJI Dock 4 fliegt.

Hier findest du alle Daten und Zahlen zur Matrice-5-Serie, den Vergleich mit der Matrice 4T und die Antwort auf die wichtigste Frage vor dem Kauf: Welchen Drohnenführerschein brauchst du, um die 5T voll auszunutzen – auch für Feuerwehr, Polizei und THW?

Technische Details

  • Fluggerät:

    DJI Matrice 4T / 4E

  • Startgewicht:

    1219 g

  • Abmessungen:

    Gefaltet: 260,6 × 113,7 × 138,4 mm (L × B × H) Ausgefaltet: 307,0 × 387,5 × 149,5 mm (L × B × H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    10 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    8 m/s 6 m/s (mit Zubehör)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    21 m/s vorwärts fliegend 18 m/s rückwärts fliegend 19 m/s seitwärts fliegend

  • Fluggerät:

    DJI Mavic 4 Pro

  • Startgewicht:

    1490g

  • Abmessungen:

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

  • Fluggerät:

    DJI Neo

  • Startgewicht:

    135 g

  • Abmessungen:

    130×157×48.5 mm (L×W×H)

  • Max. Steiggeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 3 m/s (Sport mode)

  • Max. Sinkgeschwindigkeit:

    0.5 m/s (Cine mode) 2 m/s (Normal mode) 2 m/s (Sport mode)

  • Horizontale Höchstgeschwindigkeit:

    6 m/s (Normal mode) 8 m/s (Sport mode) 16 m/s (Manual mode)

Kurz erklärt

  • Die DJI Matrice 5T ist seit dem 5. November 2026 erhältlich: eine klappbare Wärmebilddrohne mit 2.239 g, bis zu 59 Minuten Flugzeit, 1K-Wärmebild (1280 × 1024), LiDAR, Radar und IP55.

  • Die DJI Matrice 5TD kam am 14. Oktober 2026 zusammen mit dem DJI Dock 4. Sie fliegt aus der Dockingstation und wird normalerweise nicht per Fernsteuerung geflogen.

  • Die Matrice 5T trägt laut DJI die EU-Klassen C2 und C6, mit einem eigenen Kombipaket auch C5.

  • Unsere Empfehlung: Mach gleich den STS-Drohnenführerschein. Die A2 ist darin enthalten, und du kannst die 5T in allen Szenarien fliegen, auch außer Sicht.

  • Willst du nie außer Sicht fliegen, reicht der A2-Drohnenführerschein: Damit fliegst du die 5T mit 30 m Abstand zu Unbeteiligten, im Langsamflug mit 5 m.

  • Für Flüge außer Sicht (BVLOS) bis 2 km im Standardszenario STS-02 brauchst du den STS-Drohnenführerschein und eine Betriebserklärung beim LBA.

  • Für das Standardszenario STS-01 bräuchte die Matrice 5T ein eigenes C5-Kombipaket. Das lohnt sich kaum: Mit A2 darfst du meist mehr, und das mit weniger Aufwand.

  • Feuerwehr, Polizei und THW dürfen im Einsatz nach § 21k LuftVO von den Regeln abweichen. Für Ausbildung und Übung gelten sie trotzdem, und die Feuerwehr-Fachempfehlung nennt die A2 als Ziel für Piloten.

  • Einen offiziellen Preis nennt DJI nicht. Verkauft wird über Enterprise-Händler.

DJI Matrice 5T: alle technischen Daten

DJI nennt die Matrice 5T sein neues kompaktes Enterprise-Flaggschiff. Sie ist für Rettungseinsätze, Inspektionen und Vermessung gebaut, bei Tag und Nacht und auch bei Regen. Zum ersten Mal steckt in einer kompakten DJI-Enterprise-Drohne die Kombination aus LiDAR, Millimeterwellen-Radar und Rundum-Kameras.

MerkmalDJI Matrice 5T
Gewicht2.239 g (mit Akku, Propellern und microSD)
Max. Abflugmasse (MTOM)2.639 g, bis zu 400 g Zubehör
Maßegefaltet 335 × 155 × 203 mm, ausgeklappt 408 × 507 × 191 mm
Flugzeit / Schwebezeitbis 59 min / 54 min (Herstellerwert, ohne Zuladung, ohne Wind)
Geschwindigkeitbis 23 m/s vorwärts, Steigen 10 m/s, Sinken 8 m/s
Windresistenz12 m/s bei Start und Landung
Schutzart / TemperaturIP55 / −20 bis 50 °C
Wärmebildkamera1280 × 1024, 8 µm, 30 Hz, f/0,85, bis 32-fach Zoom; UHR-Modus bis 2560 × 2048
Temperaturmessung−20 bis 150 °C (High Gain), 0 bis 550 °C (Low Gain), ±2 °C oder ±2 %
Kameras3 × 50 MP: Weitwinkel 23,5 mm (1/0,98 Zoll, f/1,8), mittleres Tele 70 mm (3-fach), Tele 252 mm (11-fach optisch, 176-fach hybrid)
NachtsichtFarbbild bis 0,01 Lux, ISO bis 1.600.000, NIR-Hilfslicht
Laser-Entfernungsmesserbis 3.000 m
Hinderniserkennungrotierendes LiDAR (360°, 110 m), Millimeterwellen-Radar (vorn 40 m), sechs Fischaugen-Kameras bis 0,5 Lux
VideoübertragungO4 Enterprise, in Europa (CE) bis 20 km, mehrere Relais-Modi, zwei integrierte Mobilfunkmodule
Akku10.073 mAh, 215,2 Wh, 768 g, selbstheizend
FernsteuerungDJI RC Plus 3 Enterprise: 7,44 Zoll, 2.000 Nits, Android 16, IP54
KI an Borderkennt über 20 Objekttypen im Wärme- und Normalbild, offen für eigene KI-Modelle
EU-KlassenC2 und C6 (C6 mit Flugabbruchsystem FTS), C5 mit eigenem C5-Kombipaket

Dazu kommen Funktionen für spezielle Einsätze: Die Matrice 5T kann von fahrenden Schiffen starten und das Landefeld auf dem Deck erkennen. Bei der Leitungsinspektion erfasst das LiDAR Stromleitungen und fliegt seitlich daran entlang. Laut DJI erkennt sie dünne Leitungen nachts bis 32 m Entfernung. Mit DJI Terra vermisst sie zentimetergenau ohne Passpunkte und erstellt aus Wärmebildern 2D-Wärmekarten, etwa für Solarparks.

Zubehör: Scheinwerfer AL2 (bis 60 W), Lautsprecher AS2 mit Warnlicht (120 dB auf 1 m, Reichweite 400 m) und eine 515-W-Ladestation. Das Zubehör der Matrice-4-Serie passt nicht an die 5T.

Was ist neu gegenüber der Matrice 4T?

Die Matrice 5T ist die Nachfolgerin der Matrice 4T. Sie ist größer, schwerer und deutlich besser ausgestattet.

MerkmalMatrice 4TMatrice 5T
Wärmebild (nativ)640 × 5121280 × 1024
Tele-Kamera168 mm252 mm, 176-fach hybrid
Laser-Entfernungsmesser1.800 m3.000 m
Flugzeit49 min59 min
Gewicht1.219 g2.239 g
Zuladungbis 200 gbis 400 g
LiDAR und Radarneinja, serienmäßig
FernsteuerungRC Plus 2 EnterpriseRC Plus 3 Enterprise
EU-KlassenC2C2 und C6, optional C5

Der wichtigste Unterschied für deine Lizenz: Die Matrice 4T ist eine reine C2-Drohne. Die Matrice 5T bringt zusätzlich das C6-Etikett mit und öffnet dir damit das Standardszenario STS-02 für Flüge außer Sicht. Dafür brauchst du den STS-Drohnenführerschein.

Matrice 5TD und Dock 4: die automatische Version

Die Matrice 5TD hat die gleiche Kamera wie die 5T: 1K-Wärmebild, drei 50-MP-Kameras und Laser bis 3 km. Sie ist aber ausschließlich für den Betrieb aus dem DJI Dock 4 gebaut. Das Dock ist die erste DJI-Station, die den Akku selbst wechselt: in unter 25 Sekunden, von der Landung bis zum nächsten Start vergehen unter 45 Sekunden. Gesteuert wird über DJI FlightHub 2 aus der Cloud.

MerkmalMatrice 5TMatrice 5TD
BetriebPilot mit RC Plus 3 Enterpriseautomatisch aus dem Dock 4, Fernsteuerung nur als Notfallmodus angekündigt
Gewicht / MTOM2.239 g / 2.639 g2.600 g / 3.050 g
Flugzeitbis 59 minbis 59 min, Einsatzradius 10 km
Temperatur−20 bis 50 °C−40 bis 50 °C
Zuladungbis 400 gbis 450 g
SicherheitFlugabbruchsystem (FTS)FTS mit eigener Funkverbindung, Fallschirm AP1
EU-KlassenC2 und C6C5 und C6 (mit Fallschirm AP1, laut Händlerangaben)

Das Dock 4 wiegt 66 kg ohne Akkus, hält drei Wechselakkus bereit, ist nach IP56 geschützt und arbeitet von −40 bis 50 °C. Die Matrice 5TD lohnt sich dort, wo derselbe Einsatz immer wieder am selben Ort startet: Werkschutz, Infrastruktur, Solarparks oder eine Feuerwache als fester Standort. Für wechselnde Einsatzorte ist die Matrice 5T die bessere Wahl.

Zur Lizenz: Automatische Dock-Flüge ohne Piloten vor Ort fallen in die spezielle Kategorie. In der Regel brauchst du dafür eine Betriebsgenehmigung des LBA auf Basis einer Risikobewertung (SORA). Die Piloten, die das System überwachen, brauchen eine passende Qualifikation. Der STS-Drohnenführerschein ist dafür eine gute Grundlage.

Welchen Drohnenführerschein brauchst du für die Matrice 5T?

Welcher Schein nötig ist, entscheidet nicht die Drohne allein, sondern dein Einsatz. Mit ihren zwei Klassenetiketten kannst du die Matrice 5T in der offenen und in der speziellen Kategorie fliegen.

Dein EinsatzKategorieNötiger Nachweis
Weit weg von Menschen: mindestens 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten, keine Unbeteiligten in der NäheOffen, A3A1/A3-Kompetenznachweis
Nah an Menschen: 30 m Abstand zu Unbeteiligten, im Langsamflug 5 mOffen, A2 (C2)A2-Fernpilotenzeugnis
Außer Sicht bis 1 km, mit Luftraumbeobachter bis 2 km, über abgesperrtem Gebiet in dünn besiedelter UmgebungSpeziell, STS-02 (C6)STS-Fernpilotenzeugnis mit Praxisnachweis und Betriebserklärung beim LBA
In Sicht über abgesperrtem Gebiet in besiedelter UmgebungSpeziell, STS-01STS-Fernpilotenzeugnis mit Praxisnachweis und Betriebserklärung; nur mit dem C5-Kombipaket von DJI. Bei der 5T selten sinnvoll, siehe unten
Alles darüber hinaus, etwa lange BVLOS-StreckenSpeziellBetriebsgenehmigung des LBA (SORA)

Lohnt sich das C5-Paket für STS-01?

Kurz gesagt: Für die meisten nicht. DJI bietet die Matrice 5T mit einem eigenen C5-Kombipaket an, damit du sie im Standardszenario STS-01 fliegen kannst. Das klingt nach einem Upgrade, ist bei dieser Drohne aber meist ein Umweg. Denn mit dem A2-Drohnenführerschein darfst du die 5T schon in der offenen Kategorie nah an Menschen fliegen, und zwar mit weniger Auflagen als in STS-01.

A2 mit der Matrice 5T (C2)STS-01 mit der Matrice 5T (C5-Paket)
Abstand zu Unbeteiligten30 m, im Langsamflug 5 mUnbeteiligte müssen außerhalb des abgesperrten Bereichs bleiben. Der umfasst Flugbereich, mindestens 10 m Notfallzone und einen Bodenrisikopuffer von je nach Flughöhe 10 bis 25 m.
Absperrungnicht nötigPflicht: kontrollierter Bodenbereich ohne Unbeteiligte
Geschwindigkeitkeine Vorgabe (Langsamflug nur, wenn du näher als 30 m an Unbeteiligte heranfliegst)unter 5 m/s über Grund
PilotenscheinA2-Fernpilotenzeugnis (Theorieprüfung, praktisches Selbststudium)STS-Fernpilotenzeugnis (Theorieprüfung und praktische Prüfung)
Vor dem FlugRegistrierung und Versicherungzusätzlich Betriebserklärung beim LBA, Betriebshandbuch und Notfallplan

Mit STS-01 fliegst du die Matrice 5T also langsamer, mit mehr Abstand zu Unbeteiligten und mit deutlich mehr Papierkram als mit A2.

Wofür ist STS-01 dann gedacht? Für schwerere Drohnen. Drohnen über 4 kg, etwa der Klasse C3 wie die Matrice 350 RTK oder die Matrice 400, dürfen in der offenen Kategorie nur in A3 fliegen, also mit 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten. Für sie ist STS-01 der Weg in die Stadt. Die Matrice 5T wiegt 2,6 kg und liegt damit deutlich unter der C2-Grenze von 4 kg. Diese Hürde hat sie gar nicht.

Wann das C5-Paket trotzdem sinnvoll sein kann: wenn dein Auftraggeber oder deine Organisation ausdrücklich Flüge in der speziellen Kategorie verlangt, oder wenn dein Unternehmen ohnehin unter einer STS-01-Erklärung arbeitet und alle Drohnen gleich betreiben will. Was genau im C5-Paket steckt, hat DJI bisher nicht veröffentlicht. Frag deinen Händler, bevor du es kaufst.

Unser Tipp: Kauf die Matrice 5T in der normalen Ausführung mit C2 und C6 und mach den STS-Drohnenführerschein. Die A2 ist darin enthalten, und du kannst die 5T in der offenen Kategorie und außer Sicht in STS-02 fliegen. Ein Zusatzpaket brauchst du dafür nicht, das C6-Etikett hat die 5T schon.

Unsere Empfehlung: der STS-Drohnenführerschein. Die Matrice 5T ist für Einsätze außer Sicht gebaut, und genau dafür brauchst du den STS-Drohnenführerschein. Die A2 ist darin enthalten. Du kannst die Drohne damit in der offenen Kategorie nah an Menschen fliegen und hast zusätzlich STS-02 für Flüge außer Sicht, etwa über Feldern, Wäldern oder Leitungstrassen. So nutzt du alles, wofür du die 5T gekauft hast.

Nur A2 reicht dir, wenn du sicher bist, dass du nie außer Sicht fliegen willst. Mit dem A2-Drohnenführerschein fliegst du die 5T in der offenen Kategorie mit 30 m Abstand zu Unbeteiligten, im Langsamflug mit 5 m. Ganz ohne A2 bliebe dir nur A3: Dann musst du 150 m von jeder Bebauung wegbleiben, und bei Inspektionen in Gewerbegebieten oder an Gebäuden ist das kaum machbar.

Außerdem gilt für jeden Betrieb: Du musst als Betreiber beim LBA registriert sein, eine Haftpflichtversicherung haben und deine e-ID auf der Drohne hinterlegen. Fliegst du in der offenen Kategorie nachts, muss das grüne Blinklicht an der Drohne eingeschaltet sein.

STS-02: außer Sicht fliegen mit der Matrice 5T

Das C6-Etikett ist der eigentliche Sprung bei der Matrice 5T. Es erfüllt die technischen Voraussetzungen für das Standardszenario STS-02. Dafür hat DJI ein Flugabbruchsystem (FTS) eingebaut: Es stoppt die Propeller auf Knopfdruck oder automatisch, sobald die Drohne die festgelegte Flugzone verlässt.

Die wichtigsten Bedingungen von STS-02 nach der EU-Durchführungsverordnung 2019/947:

  • Drohne der Klasse C6

  • maximal 120 m über Grund

  • ohne Luftraumbeobachter höchstens 1 km vom Fernpiloten entfernt

  • mit Luftraumbeobachtern bis 2 km, der nächste Beobachter höchstens 1 km von der Drohne entfernt

  • über einem kontrollierten Bodenbereich in dünn besiedelter Umgebung

  • vorab eine Betriebserklärung beim Luftfahrt-Bundesamt

Was du als Pilot brauchst: das STS-Fernpilotenzeugnis, in dem die A2 enthalten ist. Es besteht aus einer Theorieprüfung bei einer vom LBA benannten Prüfstelle und einer praktischen Ausbildung mit Prüfung bei einer anerkannten Stelle.

Den Theorieteil machst du bei uns komplett online: Kurs und offizielle Prüfung für STS-01 und STS-02 bei der LBA-Prüfstelle DE.PStF.008. Die praktische Ausbildung kannst du anschließend bei jeder anerkannten Stelle absolvieren. Zum STS-Drohnenführerschein

Matrice 5T bei Feuerwehr, Polizei und THW

Mit Wärmebild in 1K, Farbnachtsicht, Lautsprecher und Regenschutz ist die Matrice 5T klar auf Einsatzkräfte zugeschnitten. Für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) gilt in Deutschland eine Sonderregel: Im Einsatz dürfen sie nach § 21k LuftVO von den Drohnenvorschriften abweichen, wenn der Einsatz es erfordert und es sicher vertretbar ist.

Das heißt aber nicht, dass für BOS gar keine Regeln gelten. Die Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbands und der AGBF vom August 2025 stellt klar:

  • Die Ausnahme gilt für Einsätze nach Alarmierung und hoheitliche Aufgaben.

  • Für Aus- und Weiterbildung empfiehlt sie vorab eine umfassende Risiko- und Sicherheitsbewertung.

  • Bei Vorführungen oder am Tag der offenen Tür gibt es keine Ausnahme.

  • Als Basis empfiehlt sie den A1/A3-Kompetenznachweis. Ziel für Piloten sollte das A2-Fernpilotenzeugnis oder eine vergleichbare interne Ausbildung sein.

Ergänzend hat das LBA die EGRED 2 übernommen, die gemeinsamen Empfehlungen für Drohnen im Bevölkerungsschutz, samt eigener BOS-Standardszenarien. Du findest sie auf der BOS-Seite des LBA.

Copteruni hat bereits die Polizei NRW, das THW und zahlreiche Feuerwehren ausgebildet. In unserem BOS-Drohnenkurs bekommst du die A2-Lizenz zusammen mit einsatznahen BOS-Szenarien. Soll eure Einheit die 5T auch außer Sicht einsetzen, etwa bei der Vermisstensuche in der Fläche, ist der STS-Drohnenführerschein der passende nächste Schritt. Für Wärmebild und Missionsplanung mit DJI-Enterprise-Drohnen gibt es unsere DJI Masterclasses.

Preis und Verfügbarkeit

DJI nennt für die Matrice 5T keinen offiziellen Preis. Die Drohne ist seit dem 5. November 2026 über autorisierte DJI-Enterprise-Händler bestellbar. Ein britischer Händler nimmt Vorbestellungen für rund 8.655 US-Dollar netto an, ohne Akku, die ersten Geräte sollen Ende November ausgeliefert werden. In Deutschland nehmen erste Händler Vorbestellungen an.

Im Lieferumfang sind Drohne, Fernsteuerung RC Plus 3 Enterprise und Ladestation, den Akku kaufst du separat. Das erste Jahr DJI Care Enterprise Plus ist inklusive.

Auch für Matrice 5TD und Dock 4 veröffentlicht DJI keinen Preis. In China startete das Set zum Marktstart bei 167.999 Yuan.

Dein Drohnenführerschein für die Matrice 5T bei Copteruni

Copteruni ist LBA-zertifizierte Prüfstelle (DE.PStF.008) und war 2017 der erste Anbieter mit LBA-zugelassener Online-Prüfung. Du lernst in deinem Tempo und legst die Prüfung online ab, auch abends oder am Wochenende.

  • STS-Drohnenführerschein (unsere Empfehlung): Kurs und offizielle Theorieprüfung für STS-01 und STS-02, komplett online. Die A2 ist enthalten, damit hast du mit der 5T alle Optionen.

  • A2-Drohnenführerschein: wenn du die 5T nur in der offenen Kategorie fliegen willst. Lifetime-Paket für 299 €, die Auffrischung alle fünf Jahre ist inklusive.

  • BOS-Drohnenkurs: für Feuerwehr, Polizei und Rettung, inklusive A2-Lizenz.

  • A2 verlängern: Läuft dein Schein bald ab, frischst du ihn online auf, ohne neue Prüfung.

LBA-zertifiziert, Bestehensgarantie, 14 Tage Geld-zurück-Garantie und Lifetime-Zugang. Teste den A2-Kurs kostenlos, das komplette Luftrecht ist schon drin.

Häufige Fragen zur DJI Matrice 5T

Welchen Drohnenführerschein brauche ich für die DJI Matrice 5T?

Wir empfehlen den STS-Drohnenführerschein. Die A2 ist darin enthalten, und du kannst die Matrice 5T damit sowohl in der offenen Kategorie als auch außer Sicht im Standardszenario STS-02 fliegen. Wenn du sicher nie außer Sicht fliegen willst, reicht der A2-Drohnenführerschein: Damit darfst du die C2-Drohne bis auf 30 m an Unbeteiligte heranfliegen, im Langsamflug bis 5 m. Nur mit dem A1/A3-Kompetenznachweis musst du 150 m Abstand zu bebauten Gebieten halten.

Welche EU-Klasse hat die DJI Matrice 5T?

Laut DJI trägt die Matrice 5T die EASA-Klassen C2 und C6. C2 gilt für die offene Kategorie, C6 ermöglicht das Standardszenario STS-02. Für C6 hat DJI ein Flugabbruchsystem (FTS) eingebaut. Für das Standardszenario STS-01 (C5) bietet DJI ein eigenes C5-Kombipaket an.

Darf ich mit der Matrice 5T außer Sicht fliegen?

Ja, im Standardszenario STS-02: bis 1 km ohne und bis 2 km mit Luftraumbeobachter, höchstens 120 m hoch, über einem kontrollierten Bodenbereich in dünn besiedelter Umgebung. Du brauchst dafür das STS-Fernpilotenzeugnis mit Praxisnachweis und musst vorher eine Betriebserklärung beim LBA einreichen.

Kann ich die Matrice 5T im Standardszenario STS-01 fliegen?

Ja, aber nur mit dem eigenen C5-Kombipaket von DJI, denn STS-01 setzt eine Drohne der Klasse C5 voraus. Serienmäßig trägt die Matrice 5T die Klassen C2 und C6. Für die meisten lohnt sich das nicht: Mit dem A2-Drohnenführerschein darfst du die 5T ohne Absperrung, ohne Tempolimit und ohne Betriebserklärung bis auf 30 m an Unbeteiligte heranfliegen, im Langsamflug bis 5 m.

Lohnt sich das C5-Paket der Matrice 5T?

Für die meisten nicht. Das C5-Paket ermöglicht das Standardszenario STS-01. Dort musst du den Bereich absperren, unter 5 m/s fliegen, einen Puffer zu Unbeteiligten einhalten und vorher eine Betriebserklärung beim LBA einreichen. Mit der serienmäßigen C2-Zulassung und dem A2-Drohnenführerschein fliegst du ohne diese Auflagen. STS-01 ist vor allem für Drohnen über 4 kg gedacht, die sonst nur in A3 fliegen dürften.

Was ist der Unterschied zwischen Matrice 5T und Matrice 5TD?

Beide haben das gleiche 1K-Wärmebild, drei 50-MP-Kameras und einen Laser bis 3 km. Die Matrice 5T fliegst du selbst mit der Fernsteuerung RC Plus 3 Enterprise. Die Matrice 5TD fliegt automatisch aus dem DJI Dock 4, ist mit 2.600 g schwerer und arbeitet bis −40 °C.

Wie lange fliegt die DJI Matrice 5T?

Laut DJI bis zu 59 Minuten, im Schwebeflug bis zu 54 Minuten. Das sind Werte ohne Zuladung und ohne Wind. Mit Zubehör und bei Wind ist die Flugzeit kürzer.

Was kostet die DJI Matrice 5T?

DJI nennt keinen offiziellen Preis, verkauft wird über Enterprise-Händler. Ein britischer Händler nimmt Vorbestellungen für rund 8.655 US-Dollar netto ohne Akku an.

Brauchen Feuerwehr und Polizei für die Matrice 5T einen Drohnenführerschein?

Im Einsatz dürfen BOS nach § 21k LuftVO von den Drohnenregeln abweichen. Für Ausbildung, Übungen und Vorführungen gelten die Regeln aber. Die Fachempfehlung von DFV und AGBF nennt den A1/A3-Kompetenznachweis als Basis und das A2-Fernpilotenzeugnis als Ziel für Piloten. Copteruni bietet dafür einen eigenen BOS-Drohnenkurs an.

Passt mein Zubehör der Matrice 4T an die Matrice 5T?

Nein. Laut DJI passt das Zubehör der Matrice-4-Serie nicht an die Matrice 5T. Auch die Fernsteuerung ist neu: Die 5T nutzt die RC Plus 3 Enterprise statt der RC Plus 2.

Quellen

Über den Autor: Jan Evers

Jan Evers ist ein herausragender Personal Coach im Online-Kursbereich und ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Mit einem Master of Science in Elektrotechnik verfügt er über umfangreiches technisches Wissen. In den letzten 10 Jahren hat Jan Drohnen nicht nur konstruiert und programmiert, sondern auch erfolgreich in großen Filmproduktionen wie "Deutschland von Oben" und verschiedenen Tatort-Folgen eingesetzt. Als aktiver Airline Pilot bringt er zudem wertvolles Fachwissen aus der professionellen Luftfahrt mit. Seine Erfahrung als Ausbilder für Airline-Piloten an einer renommierten Flugschule qualifiziert ihn besonders dafür, Lerninhalte effektiv und verständlich zu vermitteln. Jan Evers vereint Leidenschaft für Drohnen und Luftfahrt, was ihn zu einem exzellenten Coach und Mentor macht.

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Rechtlich war und ist das absolut in Ordnung. Du darfst damit in der gesamten EU fliegen. Doch die Praxis hat gezeigt: Das Papier ist das eine, das Gefühl dabei das andere. Immer mehr Piloten merken, dass die „Abkürzung über Holland“ langfristig zwei gravierende Nachteile mit sich bringt: Ein Image-Problem bei Kontrollen und eklatante Wissenslücken, die beim Fliegen für Unsicherheit sorgen.

In diesem Artikel zeigen wir dir, warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, dieses Kapitel zu schließen und dir kostenlos das deutsche LBA-Zertifikat zu holen – und das sogar ganz ohne erneute Prüfung.

Das „NLD-Stigma“: Warum die ausländische Lizenz für Erklärungsnot sorgt

Stell dir folgendes Szenario vor: Du hast einen gewerblichen Auftrag oder fliegst privat an einer schönen, aber belebten Location. Das Ordnungsamt, die Polizei oder ein kritischer Kunde kommt auf dich zu und bittet um deine Papiere. Du bist entspannt, denn du hast ja deinen Schein.

Du zeigst dein Fernpilotenzeugnis vor. Der Beamte schaut auf die Karte, sieht deine deutsche Adresse, sieht deinen deutschen Personalausweis – und dann fällt sein Blick oben rechts auf das Länderkürzel: NLD.

Die Fragen lassen meist nicht lange auf sich warten:

  • „Wohnen Sie nicht hier? Warum haben Sie eine Lizenz aus den Niederlanden?“
  • „Gilt das hier überhaupt? Wollten Sie die strengen deutschen Prüfungen umgehen?“

Plötzlich bist du in der Defensive. Anstatt als professioneller Pilot wahrgenommen zu werden, musst du dich rechtfertigen. Du erklärst EASA-Recht, EU-Harmonisierung und Bürokratie. Das „gute Gefühl“ ist weg. Es haftet dir – völlig zu Unrecht, aber dennoch spürbar – der Makel an, den „leichten Weg“ gewählt zu haben.

Ein Fernpilotenzeugnis mit dem Kürzel DEU und dem Logo des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) hingegen ist eine klare Ansage. Es signalisiert: Ich kenne die Regeln hier. Ich bin ein geprüfter Pilot nach deutschen Standards. Es schafft sofortiges Vertrauen und beendet Diskussionen, bevor sie entstehen.

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Das Rechenbeispiel ist eindeutig:

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  • Szenario B (Du wartest bis nach dem 17.02.): Du zahlst 29 € für den Kurs. Willst du dann auch den Lifetime-Schutz, zahlst du weitere 29 €. Gesamtkosten an uns: 58 €.

Du sparst also exakt die Hälfte, wenn du dich jetzt entscheidest.

Fazit: Professionalität kostet dich gerade nur einen Klick

Warum solltest du weiterhin mit einem „Holland-Schein“ fliegen, dich bei Kontrollen unwohl fühlen und unsicher bezüglich der Flugregeln sein?

Es gibt keinen Grund mehr dafür. Kein Prüfungsstress, keine Kurskosten (bis 17.02.) und endlich eine deutsche Lizenz. Hol dir das DEU auf die Karte, die Sicherheit in den Kopf und das gute Gefühl, bei jedem Auftrag perfekt aufgestellt zu sein.

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A2 Drohnenführerschein verlängern: Das sagen Blackstage & Drohnen.de zum Copteruni-Kurs

Die Frist läuft ab: Viele Fernpiloten müssen ihren EU-Fernpilotenzeugnis A2 jetzt verlängern. Doch wie läuft das ab? Ist es kompliziert? Und was kostet es wirklich? Zwei der bekanntesten Stimmen der deutschen Drohnen-Community – Blackstage Drohnen Tipps und Drohnen.de – haben unseren Service zur A2-Verlängerung getestet.

Das Ergebnis in aller Kürze: Es ist schneller, einfacher und günstiger, als viele dachten. Hier fassen wir ihre Erfahrungen und Insider-Tipps zusammen.

1. Blackstage Drohnen Tipps: "Super einfach und in einer Stunde erledigt"

In seinem aktuellen Video beschreibt Silvan von Blackstage Drohnen Tipps ein Problem, das viele Piloten kennen: Beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) direkt lässt sich oft nur der kleine A1/A3-Schein verlängern, für den großen A2-Schein fehlte ihm dort eine einfache Option. Seine Erfahrung mit der Copteruni-Lösung war eindeutig:

  • ‍Keine Prüfungsangst: Silvan betont, dass der Kurs keine klassische, schwere Abschlussprüfung beinhaltet. Stattdessen gibt es kurze Lernvideos (ca. 3–5 Minuten) und einfache Quizfragen.‍
  • Fehler sind erlaubt: Selbst wenn man eine Frage falsch beantwortet, kann man diese beliebig oft wiederholen, bis man die nötigen 75 % erreicht hat.‍
  • Zeitsparend: Er hat für den kompletten Prozess – vom Login bis zum Zertifikat – nur etwa eine Stunde benötigt.

Sein Fazit zur Lifetime-Option: Er entschied sich für das "Sorglos-Paket" für einmalig 29 €. Damit ist er vor künftigen Preiserhöhungen geschützt und kann den Schein in 5 Jahren kostenlos erneut verlängern.

Hier das Video von Blackstage Drohnen Tipps ansehen:

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2. Drohnen.de: "Der Oberknaller – auch für Auslandslizenzen"

Der Kanal Drohnen.de geht in seinem Review noch einen Schritt weiter und beleuchtet die strategischen Vorteile unserer Verlängerung. Besonders spannend ist das Angebot für Piloten, die ihren ursprünglichen Schein nicht in Deutschland gemacht haben.

Die wichtigsten Erkenntnisse von Drohnen.de:

  • ‍Der "Kombi-Trick": Wer den großen A2-Schein verlängert, verlängert damit automatisch auch den kleinen A1/A3-Schein. Man spart sich also die doppelte Bürokratie und hat für beide Lizenzen wieder 5 Jahre Ruhe.‍
  • Rettung für Auslands-Scheine: Viele Piloten haben ihren ersten A2-Schein in den Niederlanden oder anderen EU-Ländern gemacht. Drohnen.de bestätigt: Über die Copteruni lässt sich dieser Auslandsschein problemlos in eine deutsche LBA-Lizenz umschreiben und verlängern.‍
  • Kostenlos-Aktion: Das Video hebt hervor, dass die reine Verlängerung (ohne Lifetime) über unser Spezialangebot aktuell komplett kostenlos ist (zzgl. LBA-Gebühren).

Hier das Video von Drohnen.de ansehen:

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Häufige Fragen zur A2-Verlängerung

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Muss ich eine neue Prüfung ablegen?

Nein, es gibt keine klassische Prüfung wie beim ersten Mal. Der Auffrischungskurs besteht aus einzelnen Kapiteln mit Lernkontrollen (Quizfragen). Diese können bei Fehlern so oft wiederholt werden, bis sie bestanden sind.

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Was kostet die Verlängerung wirklich?

Die Kursgebühr für die einfache Verlängerung beträgt aktionsbedingt aktuell 0 €. Es fällt lediglich die amtliche Gebühr des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) in Höhe von 15 € für die Ausstellung des neuen PDF-Zertifikats an. Optional kann für einmalig 29 € ein Lifetime-Schutz hinzugebucht werden.

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Kann ich auch einen niederländischen A2-Schein verlängern?

Ja. Da EU-Drohnenführerscheine europaweit gültig sind, können auch Lizenzen aus anderen EU-Staaten (z. B. Niederlande) im Rahmen der Verlängerung bei der Copteruni in eine deutsche Lizenz umgeschrieben werden.

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Lohnt sich die Lifetime-Option?

Beide Experten empfehlen die Lifetime-Option für 29 €. Sie sichert eine lebenslange, kostenlose Auffrischung alle 5 Jahre und schützt vor zukünftigen Preiserhöhungen für den Kurs.

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Fazit: Jetzt handeln und 5 Jahre Ruhe haben

Egal ob ihr wie Silvan von Blackstage einfach schnell und stressfrei "durch sein" wollt, oder wie Drohnen.de strategisch plant, um auch Auslandslizenzen zu sichern: Die digitale A2-Verlängerung ist der einfachste Weg zum neuen Schein.

Bereit für die Verlängerung? Nutze jetzt unseren Kurs und sichere dir deine Lizenz für die nächsten 5 Jahre – bequem vom Sofa aus.

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Die 5 wichtigsten Flugprinzipien für Drohnenpiloten

Drohnenfliegen fasziniert – doch wer langfristig Freude daran haben möchte, sollte einige grundlegende Prinzipien kennen und verinnerlichen. Sie helfen nicht nur dabei, die eigene Drohne heil nach Hause zu bringen, sondern sorgen auch für Sicherheit im Luftraum. In diesem Beitrag fassen wir die zentralen Regeln für den sicheren Drohnenflug zusammen.

1. Das Heck der Drohne zeigt immer zu dir

Das wichtigste Prinzip lautet: Fliege immer so, dass das Heck der Drohne zu dir zeigt.

Dadurch behältst du eine klare Referenz, und deine Steuerbefehle bleiben intuitiv. Verlierst du diese Orientierung, kann es leicht passieren, dass du falsche Steuermanöver ausführst – mit der Folge, dass die Drohne unkontrolliert in Bäume oder andere Hindernisse fliegt.

2. Strikte Trennung von Sichtflug und Monitorflug (FPV)

Ein weiterer Schlüssel zur sicheren Steuerung ist die klare Trennung zwischen Sichtflug und Monitorflug (FPV).

Wird beides vermischt, steigt das Risiko, dass deine Orientierung durcheinandergerät. Deshalb: Entweder steuerst du ausschließlich nach Sicht oder ausschließlich über den Monitor – und der Übergang sollte stets bewusst und prozedural erfolgen.

3. Niemals hinter dir fliegen

Auch wenn es verlockend klingt – fliege niemals hinter dir. Sobald die Drohne deine Position überfliegt und hinter dich gerät, ist deine Steuerlogik invertiert. Vorwärts wird rückwärts, links wird rechts. Besonders für unerfahrene Piloten ist das extrem gefährlich, da es schnell zu Kontrollverlust führt.

4. Automatisierung gezielt einsetzen

Moderne Drohnen bieten vielfältige Automatisierungsfunktionen wie GPS-gestützte Positionsstabilisierung. Diese solltest du nutzen, wenn es Sinn macht – etwa beim Filmen oder Fotografieren.

Im GPS-Modus hält die Drohne ihre Position, gleicht Windböen aus und entlastet dich mental. Gleichzeitig ist es wichtig, auch ohne GPS sicher fliegen zu können – etwa im Attitude-Modus, wo du Wind und Schwebeflug aktiv selbst kontrollieren musst.

Die Faustregel: Nutze Automatisierung bewusst, aber bleib jederzeit manuell handlungsfähig.

5. Kenne die Limits deiner Drohne

Jede Drohne hat technische Grenzen, die du unbedingt kennen musst – insbesondere beim Windlimit.

Ein Beispiel: Liegt das Limit bei 12 m/s, kann ein Flug darüber hinaus nicht nur gefährlich werden, sondern auch versicherungstechnische Probleme verursachen. Lies die Betriebsanleitung deiner Drohne gründlich und halte dich strikt an die Vorgaben.

Fazit: Sicherheit geht vor

Die Grundprinzipien für sicheres Drohnenfliegen lassen sich auf drei Kernpunkte verdichten:

  • Heck zeigt zu dir – für klare Orientierung.
  • Sichtflug und Monitorflug trennen – um Verwirrung zu vermeiden.
  • Nie hinter dir fliegen – um Kontrollverlust vorzubeugen.

In Kombination mit einem bewussten Einsatz von Automatisierung und dem genauen Wissen über die Limits deiner Drohne schaffst du die Grundlage für lange, sichere und erfolgreiche Flüge.

A2 Drohnenführerschein Verlängerung 2026

Es ist schon wieder fast 5 Jahre her, als damals der neue EU-Drohnenführerschein eingeführt wurde. Und da dieser immer 5 Jahre gültig ist, laufen die ersten Führerscheine bereits am 01.01.2026 aus. Jetzt gibt es neue informationen vom LBA zu der Erneuerung bzw. Auffrischung des Drohnen Führerscheins. Egal, ob A1/A3 oder A2 Lizenz, dieses Thema betrifft alle Drohnenpiloten!

Bestimmt hast Du dich, wie viele andere Drohnenpiloten auch, schon Folgendes gefragt:

  • Wie verlängere ich mein A2 Fernpilotenzeugnis?
  • Was muss ich tun, wenn mein A2 Drohnenführerschein abläuft?

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat am 11. April 2025 ein offizielles Rundschreiben veröffentlicht, in dem es genau darum geht – und wir fassen für dich die wichtigsten Infos zusammen, klar und verständlich.

DJI Mavic 4 Pro: Alles was Du wissen musst!

Die DJI Mavic 4 Pro ist aktuell eines der fortschrittlichsten Drohnenmodelle auf dem Markt – mit einer Dreifachkamera, einem revolutionären Gimbal und enormer Bildqualität. Doch: Wer diese Drohne in Deutschland legal und sinnvoll nutzen will, braucht mehr als nur technisches Verständnis – der A2-Drohnenführerschein ist Pflicht.

Welchen Drohnenführerschein brauche ich für die DJI Matrice 4T / 4E?

Neu: Die Nachfolgerin ist da. Seit November 2026 gibt es die DJI Matrice 5T mit 1K-Wärmebild, LiDAR und den Klassen C2 und C6. Alle Daten und die passende Lizenz findest du in unserem Artikel DJI Matrice 5T & 5TD: Alle Daten und welcher Drohnenführerschein nötig ist.

Wenn du die DJI Matrice 4T oder 4E fliegen möchtest, bist du wahrscheinlich schon auf die neue C2-Zertifizierung gestoßen. Mit ihr kommen klare Vorgaben, welchen Drohnenführerschein du benötigst, um diese Drohnen sicher und legal nutzen zu können. Die Antwort ist einfach: Ohne den A2-Drohnenführerschein kannst du das volle Potenzial dieser Drohnen nicht ausschöpfen.

DJI Neo

Du bist auf der Suche nach einer Drohne, die nicht nur einfach zu bedienen ist, sondern auch richtig coole Videos und Fotos schießt? Dann solltest du dir die DJI Neo mal genauer anschauen! Sie ist perfekt für Einsteiger, die ohne viel Aufwand tolle Aufnahmen machen wollen – und das Beste daran: Sie kostet gerade mal 199 Euro.

1:1 Regel in der Praxis

Bestimmt geht es Dir genauso, wie vielen anderen Drohnenpiloten:

Du kennst zwar die 1:1 Regel, weisst aber nicht genau, wie Du diese richtig in der Praxis umsetzen kannst.

Denn wie soll man denn ständig die Entfernung von der Drohne zu einer unbeteiligten Person oder kritischer Infrastruktur messen, wenn man nicht gerade eine recht teure Drohne mit Laserentfernungsmesser hat?

Die gute Nachricht ist: es geht doch recht einfach und zwar mit fast jeder Drohne!

Aber eins nach dem anderen. Ich möchte Dir erstmal erklären, was die 1:1 Regel nochmal genau besagt:

Revolution in der Kitzrettung Drohnenregeln gelockert

Vielleicht hast Du ja schon mitbekommen, dass vor allem ein Thema seit dem Ende der Übergangsregelungen vermehrt in der Rehkitzrettungs-Community heiß diskutiert wird:

Wie kann ich meine Bestandsdrohne auch in einem Abstand von 150m zu Wohngebieten weiterhin für die Kitzrettung nutzen?

Dank des unermüdlichen Einsatzes einiger weniger, vor allem auch Hans Würger, Jürgen Luttmann, Harald Weiner hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr nun folgende Entscheidung getroffen:

Die EU-Drohnenregeln werden für Anwendungen in der Landwirtschaft teilweise ausgesetzt.

Unter anderem ist folgendes neu:

  • Reduzierung des Mindestabstands zu bebauten Gebieten von 150m auf 10m
  • unter gleichzeitiger Einhaltung der 1:1 Regel

Die 1:1 Regel gibt an wie hoch du bei einem gewissen Abstand zu unbeteiligten Personen fliegen darfst. Bist du beispielsweise 50 m hoch musst du auch einen Mindestabstand von 50 m zu unbeteiligten Personen einhalten. Bist du 25 m hoch musst du einen Mindestabstand von 25 m einhalten. Würdest du in einem Abstand von 25 m auf 30 m aufsteigen wollen, musst du auch gleichzeitig den Abstand erhöhen. Man kann die eins zu eins Regel auch mit den Worten: Höhe gleich Mindestabstand zusammenfassen.

Somit schafft es das BMDV rechtzeitig vor Beginn der Kitzretter-Saison eine Lösung zu präsentieren.

Was hältst Du davon?

Diskutiere es mit uns im Copteruni Campus, dort sind auch Hans, Jürgen und Harald der Jägerschaft Verden vertreten und können mitdiskutieren.

Hier findest du alle Informationen des LBA.

Drohnen und Natur - Ein Leitfaden für Drohnenpiloten

Liebe Drohnenpilotin,

lieber Drohnenpilot,deine Leidenschaft für das Fliegen öffnet dir die Türen zu einer Welt aus einzigartigen Perspektiven und unvergleichlichen Aufnahmen der Natur. Doch mit dieser Freiheit geht auch eine große Verantwortung einher – die Verantwortung, unsere natürlichen Lebensräume zu schützen und zu bewahren. In diesem Blogartikel möchte ich dich dazu ermutigen, deinen Horizont zu erweitern und die Auswirkungen deiner Drohnenflüge auf die Umwelt zu verstehen. Lass uns gemeinsam erkunden, wie du mit deiner Drohne die Schönheit der Natur einfangen kannst, ohne sie zu stören.

Unbeteiligte Personen - Auch in Fahrzeugen

Das Problem

Bisher war es so, dass die EASA Regeln nichts Konkretes ausgesagt haben, um die Gefahr, welche von Drohnen auf Fahrzeuge am Boden ausgeht, zu reduzieren. Das Luftfahrt-Bundesamt hat in der A1/A3 Schulung beigebracht, dass auch Personen in Fahrzeugen als unbeteiligte Dritte zu sehen sind.Die Auswirkungen dieser Sichtweise auf die Praxis hat sich dann schnell gezeigt und wurde oft in Foren etc. kontrovers diskutiert: man konnte dann kaum noch professionell in der Nähe von Straßen fliegen, wenn man es ganz eng gesehen hat.Deshalb wurden jetzt von der EASA - Best Practices herausgegeben, welche dazu dienen sollen, den Piloten einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie sie mit solchen Situationen in Zukunft umgehen sollen.

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VLOS Distance: Wie weit darf ich meine Drohne fliegen?

Seit der Einführung der neuen EASA Drohnenregeln im Jahr 2021 hat man mittlerweile einiges an Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrungen will die EASA nun mit allen Beteiligten teilen. Dazu haben sie die Guidelines on operations in the open and specific category am 31.01.2024 veröffentlicht.

In diesem Blogbeitrag möchten wir dir die Berechnung der sogenannten VLOS Distance einmal näher bringen – mit konkreten Formeln, Beispielrechnungen und einer Tabelle für alle gängigen DJI Drohnen.